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Das kleine Buchladen-Magazin #9 - (fast noch) Februar

Liebe Leserinnen und Leser,

der Bücherfrühling beginnt nun so richtig zu sprießen, fast jeden Tag treffen Neuerscheinungen aus den Frühjahrsprogrammen der Verlage bei uns ein. Wie gut, dass sich auch die Sonne gleichzeitig wieder etwas öfter zeigt - da lässt es sich dann in der Mittagspause auf einem Bankerl mit Buch schon ganz gut aushalten.

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> in Ausgabe #9 - (fast noch) Februar 2026 schmökern

Fasching ist vorbei, bis Ostern dauert es gar nicht mehr soo lange - wir haben Bücher über und für Osterhasen und freche Hühner, und auch eine liebevoll kuratierte Auswahl an Puzzles und Spielen, die sich sehr gut verstecken und finden lassen. Kommt doch mal zum Suchen bei uns vorbei!

 

Wir freuen uns, Euch bald wieder in der Linzer Straße 5 begrüßen zu dürfen.
Gerne könnt Ihr Eure Wunsch-Bücher telefonisch oder per E-Mail bestellen und wir sagen Euch Bescheid, wenn sie abholbereit sind.
So erreicht Ihr uns:
Der Kleine Buchladen
07234/85651
derkleinebuchladen@ottensheim.at
https://www.derkleinebuchladen.at

Buchempfehlung von Sigrid Linecker

Robert Menasse: "Die Lebensentscheidung"

Auf die Bücher von Robert Menasse freue ich mich immer, deshalb ist klar, dass dies meine Empfehlung im Februar ist. Leben und Sterben, Familie, die Liebe zwischen Mutter und Sohn, das sind die Themen, um die sich diese Novelle dreht: Der Protagonist Franz Fiala wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin (ja, die EU spielt auch in dieser Geschichte wieder eine Rolle, wie schon in Menasses letzten Büchern) - für ihn eine "Lebensentscheidung". Aus dem geplanten vorgezogenen Ruhestand an der Seite seiner Partnerin in Brüssel wird nichts: Seinen Heiratsantrag lehnt sie ab. Seine 89-jährige Mutter in Wien braucht zunehmend seine Unterstützung.

Doch dann lassen sich seine eigenen Bauchschmerzen nicht länger ignorieren, letztlich die Diagnose: Krebs, in einem sehr fortgeschrittenen Stadium. Die neue "Lebensentscheidung" lautet, möglichst zumindest ein paar Tage länger zu leben als seine Mutter, der er seinen Ruhestand ebenso wie die Krankheit verschweigt.
Das hat Menasses Protagonist mit dem schwerkranken Helden in Franz Werfels Novelle "Der Tod des Kleinbürgers" gemeinsam (ebenso wie den Nachnamen). Der Fiala in Werfels Geschichte ist ein kleiner Beamter, der für seine Familie eine Lebensversicherung abgeschlossen hat. Diese wird aber nur ausgezahlt, wenn er seinen 65. Geburtstag erreicht - was er trotz Krankheit schafft. Ob es auch dem Franz Fiala in Menasses Buch gelingt, die "Lebensentscheidung" umzusetzen und seine Mutter zu überleben, verrate ich hier natürlich nicht. Es lohnt sich, selbst nachzulesen - allerdings sollte man in der Stimmung sein, sich auf existentielle Fragen einzulassen.

Robert Menasse
Die Lebensentscheidung
ISBN 978-3-518-43274-7
158 Seiten, € 22,70
Suhrkamp Verlag

Autor*innen im Gespräch: Interview mit Sarah Pfaffeneder

Sarah Pfaffeneder, geboren 1989, lebt und schreibt in Ottensheim. Sie hat Germanistik und Anglistik studiert und unterrichtet an einer Linzer Schule. 2022 erschien "Soy und Beans", ein Buch für Jugendliche ab 12 Jahren. Im März 2026 erscheint "Wir sind eine Frau" bei Palomaa Publishing. Wir freuen uns, dass Sarah einige Fragen zu ihrem neuen Buch und ihrem Schreiben beantwortet hat. Für die Mail-Aussendung haben wir das Interview ein bisschen gekürzt - hier findet ihr die vollständige Version.

"Ich stelle den Normbegriff infrage."

Sarah Pfaffeneder
Wir sind eine Frau
350 Seiten
ISBN 978-3-949-59824-1
Palomaa Publishing

Es ist einer dieser Tage: Auf jedes abgeschlossene Projekt im Büro folgen mindestens drei neue, der Wäscheberg zuhause setzt bereits Staub an und das Mittagessen verbrennt heimlich, still und leise in der Pfanne, weil: „Mamaaaa, fertig!"
Doch an diesem Tag ist etwas anders.
In der Brust einer Frau. Sie ertastet einen Knoten. WTF!
Die drängende Frage, ob das Gewebe bösartig ist, zwingt sie dazu, ihr Leben zu reflektieren. Das Umfeld der Frau sorgt sich um ihre Gesundheit. Sie selbst fragt sich, ob und wann zur Hölle in ihrem Alltag als Erwerbstätige, Tochter, Freundin, Mutter und Ehefrau überhaupt Platz für eine weitere Rolle sein soll: die der Sterbenskranken.

Dein neues Buch „Wir sind eine Frau“ ist ganz neu erschienen. Wie lange begleitet dich dieses Projekt schon?

Feminismus und Frauen(vor)bilder begleiten mich, seitdem ich denken kann, weil meine Großmutter mich stets inspirierte. Ihr (und meiner Mutter) ist auch das Gedicht (mit)gewidmet, das sich ganz vorne im Buch befindet. Dieses Gedicht entstand vor etwa einem Jahr und der Roman fußt auf diesen ersten zarten Zeilen. Ich schrieb in etwa acht Monate an der Rohfassung des Romantextes, überarbeitete anschließend und war dann auf der Suche nach passenden Agenturen oder Verlagen.

(Abgesehen von: allen 😉) Wem würdest du dein Buch „Wir sind eine Frau“ besonders empfehlen/ans Herz legen wollen, wer „sollte“ es lesen?

Diese Frage bekomme ich tatsächlich öfter gestellt. Der Text zielt darauf ab, zu mehr Gleichberechtigung beizutragen, dementsprechend werden weiblich wie männlich gelesene Personen diesem Text etwas (Neues) abgewinnen können. Der Schritt zu mehr Gleichberechtigung führt meiner Meinung nach über Offenheit, Akzeptanz und Sichtbarkeit – nur so kann etwas verändert werden, und zwar für alle von uns. Deswegen ist mein Hauptziel, weiblich gelesenen Personen ein Gefühl des Miteinanders an die Hand zu geben, eine Art Wir-Gefühl. Ich möchte, dass man sich nach der Lektüre denkt: Ich bin nicht allein.

In deinem Buch geht es um „eine Frau“, die wir alle sein könnten und sind, und Themen, die (fast) alle Frauen betreffen und über die viel zu selten gesprochen wird. Warum war es dir ein Anliegen, darüber zu schreiben?

Es ist mein Wunsch, Sichtbarkeit zu schaffen. Was Frauen leisten sollen, ist enorm. Der Druck wächst, die Mental Load wiegt schwer. Als ich selbst bei der Mammographie war, hätte ich mir eine Freundin gewünscht, mit der ich mich hätte austauschen können – dieses Buch soll diese Freundin sein. Eine, die vieles erlebt hat und berichten kann. Ich denke, dass Sichtbarkeit Solidarität bringt und die führt zu Verbundenheit, die uns allen guttut. Darum schreibe ich über die Themen, die manchen nicht über die Lippen kommen (können).

 

Viel zu viel machen wir nur mit uns selbst aus, fürchten uns und fühlen uns einsam und „sonderbar“, weil die Räume fehlen, um zu teilen, wie es uns damit geht bzw. um zu erleben, dass es vielen anderen genauso geht und wir nicht alleine sind – mit Trauer, Wut, Angst, Zweifeln, Überforderung ... Inwiefern kann (d)ein Buch aus deiner Sicht ein Raum für Solidaritätserfahrungen sein?

Ich stelle den Normbegriff infrage. Wenn wir ALLE sonderbar sind, wenn wir ALLE abnormal sind, wenn wir ALLE anders sind und bunt – sind wir dann nicht ALLE im Umkehrschluss normal? Jedoch denke ich, dass wir nur erkennen können, wie anders gleich wir alle sind, wenn wir endlich beginnen, die Masken abzulegen und uns trauen, zu zeigen, wer wir sind, die Münder aufzutun und voneinander zu lernen. Wir brauchen uns nicht hinter den gesellschaftlichen Erwartungen verstecken, wir können ihnen ohnehin niemals gerecht werden. Deswegen könnten wir sie auch gemeinsam verändern, sobald wir erkennen, wie ähnlich wir einander sind. Ich denke, gerade in den weiblichen Rollenbildern sind wir immer auch kollektiv, obwohl wir Individuen sind.

Wann und wie hast du mit dem Schreiben begonnen, und wann war für dich klar, dass du Autorin werden möchtest?

Ich habe tatsächlich bereits in der Volksschule ein Buch gebastelt, die Bilder selbst gezeichnet. Schreiben fiel mir immer leicht, es ist, als würden die Worte auf mich zukommen, als würden sie mir eingeflüstert werden. Nur in jenen Zeiten (an der Uni), als ich selbst sehr viel gelesen habe und mich als Mensch rasch entwickelte, kamen die Worte zögerlicher oder wurden in kleinere Projekte verpackt, zum Beispiel in Gedichtwettbewerben oder Anthologien. Dann kristallisierte sich der Wunsch heraus, ein langes Projekt fertigzustellen – der Schreibsog, eine Art Sucht erwischte mich und mein Jugendroman „Soy und Beans“ nahm Gestalt an. Danach änderte sich mein Ziel: Ich wollte, dass er veröffentlicht wird. Und danach wünschte ich mir, dass ein Mensch, der mich nicht kennt, das Buch aufgrund seines Inhalts und seiner Gestaltung kauft. Ich hatte Blut geleckt, es fühlte sich richtig an, vor Gruppen zu lesen und mich den Fragen meines Publikums zu stellen, auch wenn ich zuvor immer sehr aufgeregt bin.

Zwischen einer ersten Idee und einem fertigen Manuskript stehen viele Stunden voll intensivem Schreiben, Überarbeiten, Hinzufügen, Verwerfen, Verlagssuche, ... Und bestimmt nicht jede Idee wird zu einem fertigen Buch. Woran merkst du, dass eine Idee wirklich das Potenzial hat, „ein Buch“ (oder zumindest ein fertiges Manuskript) zu werden? Was hilft beim Durchhalten (hast du Tipps?)?

Zunächst schreibe ich etwas auf, weil es mich berührt oder aufregt. Ich spreche manche Ideen mit Freundinnen ab oder schreibe zunächst nur für mich selbst, um zu sehen, wohin der Text mich führt. Wenn der Schreibsog einsetzt, verselbstständigt sich ein Text meist automatisch. Die Frage danach, wie es nur weitergehen könnte, beschäftigt mich aber dennoch. Deswegen schreibe ich Dinge auf, die zum aktuellen Text passen könnten – auf einen Zettel, der auf unserer Schlafzimmertür hängt. Diese kurzen Notizen befördern mich dann automatisch zurück in den Schreibflow. Manche Schreibende ziehen sich gerne zurück, gehen in sich für kreative Prozesse – ich brauche das Gegenteil: Ich gehe hinaus, spreche mit Menschen, tausche mich aus; irgendwo lauert immer ein Erzählstrang, den man mit dem Rest verknüpfen kann.

 

Du schreibst für Jugendliche und für Erwachsene – macht es für dich einen Unterschied beim Schreiben, an welche Zielgruppe du dich richtest?

Ich überlege mir das nicht wirklich im Vorhinein. Von „Soy und Beans“ habe ich geträumt, ich wusste, die Protagonist·innen sind jung, dementsprechend auch ihr Lesepublikum. Die Thematik in „Wir sind eine Frau“ bedarf viel Erfahrung und Lebenszeit, deswegen braucht es hier eine erwachsene Leser·innenschaft. Die Wortwahl passt man automatisch beim Schreiben an.

 

Worauf und worüber freust du dich bei Lesungen am meisten?

Bei Lesungen freue ich mich immer, wenn es Reaktionen aus dem Publikum gibt. Manchmal fühle ich sie nur, manchmal höre ich sie lautstark durch ein Lachen, Kichern, Räuspern, Seufzen. Dann weiß ich, der Roman kommt an – egal, welche Reaktion die Lesestelle tatsächlich auslöst.


Was war die lustigste/skurrilste/berührendste Reaktion, die du bisher auf deine Bücher erhalten hast?

Als ich in der Schule in Ottensheim aus „Soy und Beans“ vorgelesen haben, präsentierte mir die Lehrerin einer der Klassen die Portfolios ihrer Schüler·innen. Es wurde über den Roman geschrieben, er wurde künstlerisch in Szene gesetzt, Cover wurden gezeichnet – da war ich wirklich baff. Außerdem finde ich es immer sehr berührend, wenn junge Schreibende auf mich zukommen und mich nach Tipps fragen. Mich! Verrückt ist das. Und natürlich freue ich mich, wenn Menschen sich selbst in meinen Geschichten erkennen und Aussagen kommen wie „Du kennst mich nicht, aber du beschreibst genau mich“ – das zeugt doch genau davon, dass wir ähnliche Erfahrungen machen, die uns stärken können und ein Wir-Gefühl mit sich bringen.

Wo kann man dich denn aus deinen Büchern lesen hören in der nächsten Zeit?

Ende März darf ich im Zuge der Leipziger Buchmesse lesen – damit erfüllt sich ein riesengroßer Traum für mich. Allerdings sind auch Veranstaltungen in Linz geplant (zum Beispiel in Verbindung mit der Veröffentlichung eines Nachschlagewerks für Themen, die Frauen betreffen) und auch in unserem schönen Ottensheim werde ich die Möglichkeit haben, meinen Roman zu präsentieren, wenn der fabelhafte neue Alte Bauhof fertiggestellt ist - und am 8. März lese ich anlässlich des Weltfrauentags in der PostWerkStatt Ottensheim. Herzliche Einladung!

Ich habe gerade „Girl in Pieces" von Kathleen Glasgow und „Quality Land" von Marc-Uwe Kling beendet – das wird die Klassenlektüre, die sich meine siebte Klasse gewünscht hat, nachdem wir uns der „Geschichte des Fräuleins von Sternheim" von Sophie von La Roche gewidmet hatten – dem ersten deutschen Frauenroman (soll heißen: von einer Frau mit einer Frau als Hauptfigur). Ganz privat für mich habe ich zuletzt „Das Penismuseum" von Mareike Fallwickl und Eva Reisinger gelesen, nachdem die letzte Lektoratsschleife zu „Wir sind eine Frau" beendet war.

 

Vielen lieben Dank für das Gespräch und die Buch- und Veranstaltungstipps!

Neuerscheinungen Belletristik

Hannah Häffner
Die Riesinnen
ISBN 978-3-328-60433-4
416 Seiten, € 24,70
Penguin Verlag


"Ein lange nachhallender Roman über die Sehnsucht nach Freiheit und Wurzeln, über Mütter und Töchter und über die Kraft der Natur"
Wittenmoos, ein kleines Dorf im Schwarzwald, ist die Heimat dreier Frauen. Groß und dünn überragen sie alle anderen und wollen so gar nicht in die Dorfgemeinschaft passen. Und doch sind sie hier verwurzelt und müssen ihren eigenen Weg in den engen Grenzen des Dorfes finden. Liese, die still und unerbittlich die Metzgerei führt. Cora, ihre Tochter, die Wütende, die ausbrechen wird und lernen muss, dass Heimkehr keine Niederlage ist. Und Eva, Coras Tochter, die den Wald so sehr liebt und sich dessen erst bewusst werden muss.

Mercedes Spannagel
Crashtest Dummies
ISBN  978-3-89667-783-9
400 Seiten, € 24,70
Blessing


"Rasant und bitterböse"
Als Ingenieurin in der Automobilindustrie arbeitet Cleo in einer Männerdomäne - und am offenen Herzen der strauchelnden deutschen Wirtschaft. Cleo glaubt nicht an Konventionen oder an Arbeit am Wochenende und auch nicht daran, als Frau in der Technik irgendetwas repräsentieren zu müssen. Doch dann tritt sie in eine Konkurrenzsituation mit ihrem Kollegen Martin, aus der sich eine beidseitige Obsession entwickelt. Für Cleo geht es nicht nur um ihre berufliche Zukunft, sondern auch darum, sich nicht von einem Mann ausbooten zu lassen.

Rachel Khong
Real Americans
Übersetzung von Tobias Schnettler
ISBN 978-3-462-00572-1
528 Seiten, € 24,70
Kiepenheuer & Witsch


"Ein großer amerikanischer Roman darüber, was uns zu dem macht, was wir sind"

New York City, Silvester 1999. Lily Chen ist 22, Tochter chinesischer Einwanderer und unbezahlte Praktikantin in einem hippen Medienunternehmen. Als sie Matthew trifft - charmant, privilegiert, Erbe eines Pharmaimperiums -, verliebt sie sich. Zwei Welten prallen aufeinander. Und doch scheint alles möglich. 21 Jahre später lebt Lilys Sohn Nick mit ihr auf einer abgelegenen Insel. Er spürt: Etwas fehlt. Als er nach seinem Vater sucht, stößt er auf Geheimnisse, die alles verändern - nicht nur für ihn.

Lisa Ridzén
Wenn die Kraniche nach Süden ziehen
Übersetzung von Ulla Ackermann
ISBN 978-3-442-76296-5
384 Seiten, € 24,70
btb

"Ein Roman voller Witz und Wärme über das, was im Leben wichtig ist"

Bo ist 89, und seit seine Frau in einem Pflegeheim für Demenzkranke lebt, sind seine Tage viel zu lang. Seine Kontakte beschränken sich auf seinen Hund Sixten und die Besuche des Pflegediensts. Sein Sohn Hans kommt selten und traut ihm kaum mehr etwas zu - z.B. nicht, dass er sich noch um Sixten kümmern kann.

Der drohende Verlust seines Hundes bringt Bo dazu, die Schlüsselmomente seines Lebens zu überdenken.

Letzter Landler & Eden. Wenn das Sterben beginnt: Neues von Herbert Dutzler und von Marc Elsberg

Herbert Dutzler
Letzter Landler
Ein Altaussee-Krimi
ISBN 978-3-7099-7998-3
416 Seiten, € 15,95
Haymon Verlag

 

Marc Elsberg
Eden. Wenn das Sterben beginnt
ISBN 978-3-7645-0866-1
768 Seiten, € 28,80
blanvalet

Noch mehr Neues: Thurnher, Gauß, Gunkl und Breinschmid

Armin Thurnher
Unsternstunden der Menschheit
Wie die Welt unerträglich wurde
ISBN 978-3-552-07619-8
304 Seiten, € 27,80
Zsolnay

Gunkl & Breinschmid
Angehender Philosoph: Praktikant!
400 Wortspiele und Sprachüberschreitungen
ISBN 978-3-8000-7807-3
176 Seiten, € 22,00
Ueberreuter Verlag
    

Karl-Markus Gauß
Die Liebe kommt immer zu spät
ISBN 978-3-552-07618-1
144 Seiten, € 24,70
Zsolnay

Bücher fürs Osternest (oder für die Zeit bis dahin)

Daniela Kulot
Mein Bildwörterbuch
ISBN 978-3-8369-6389-3
€ 15,50
Gerstenberg Verlag

Michaela Holzinger
Nino Dachs will mitspielen
ISBN 978-3-7074-2720-2
€ 16,00
G&G Verlagsgesellschaft

Andrea Schomburg
Disko im Zoo
ISBN 978-3-86429-692-5
€ 16,50
Tulipan
    

Katja Seifert
Auf in die Berge!
ISBN 978-3-314-10676-7
€ 25,70
NordSüd Verlag

Katja Reider
Herein, Herein, wer zieht alles ein?
Lustige Zählreime von 1 bis 20
ISBN 978-3-328-30358-9
€ 15,50
Penguin Junior

Sara Forster
So wächst ein Frosch
ISBN 978-3-7913-7674-5
€ 16,50
Prestel

Bücherbonus für oberösterreichische Bildungseinrichtungen

Oberösterreichische Kindergärten, Krabbelstuben und Schulen können beim Land Oberösterreich für den "Oö. Bücherbonus" ansuchen. Neben dem Aspekt der Leseförderung soll damit auch die Bekanntheit von oberösterreichischen Kinderbuchautor*innen gefördert werden. Sehr gerne beraten wir Pädagog*innen bei der Auswahl von passenden Büchern!

Veranstaltungshinweise

Vorverkaufskarten für alle Veranstaltungen sind bei uns im Kleinen Buchladen erhältlich.

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The Sound of Spring

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Danke

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Das kleine Buchladen-Magazin #8 - Jänner 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

habt Ihr auch manchmal das Gefühl, dass der Jänner schon 57 Tage dauert? Winter-Wunderland, spiegelglatte Gehsteige, und Tage, an denen der Nebel bis zum Marktplatz herunterreicht - ganz schön viele Wettervariationen für so ein junges Jahr. Und dann noch die Nachrichten, die Weltpolitik und das Geschehen im eigenen Land ... Hin und wieder möchte man sich einfach verstecken, die Decke über den Kopf ziehen und erst wieder rauskommen, wenn alle wieder bei Sinnen sind. Machen wir aber nicht - und wir hoffen, Ihr auch nicht (oder wenn, dann nur, wenn Ihr Euch vorher ein gutes Buch zum Verkriechen bei uns besorgt habt).

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> in Ausgabe #8 - Jänner 2026 schmökern

Wir entscheiden uns für Tatendrang, denn wir haben einiges vor in diesem Jahr. Zum Beispiel und hauptsächlich, Euch mit tollen Büchern zu versorgen. Wer bis spätestens 11:00 Uhr bestellt, kann das gewünschte Buch im Normalfall am nächsten Tag abholen.

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Aktuell türmen sich die Verlags-Vorschauen für das Frühjahrsprogramm 2026 bei uns. Wir blättern, lesen, überlegen, orientieren uns an den Empfehlungen der Verlagsvertreter*innen und bestellen, wovon wir glauben, dass es Euren Geschmack treffen wird (und unseren natürlich auch).
Gibt es Neuerscheinungen, auf die Ihr Euch schon besonders freut?

Buchempfehlung von Ruth Mayr

Diese drei Romane werden in den kommenden Wochen erscheinen - und ich habe sie auf meine private Leseliste gepackt, d.h. ich kenne sie selbst noch nicht genau, aber ich bin sehr neugierig darauf. Wer sie - genau wie ich - nicht verpassen möchte, kann sie gerne schon vorbestellen. Lasst mich gerne wissen, was Ihr davon haltet, wenn Ihr sie gelesen habt!

Pilar Adon
Von Vieh und Vögeln
Übersetzt von Susanne Lange
ISBN 978-3-8353-6022-8
234 Seiten, € 24,70
Wallstein Verlag
Erscheint am 15. Februar 2026

Was macht Trauer mit uns? Was bedeutet es, Teil einer Gemeinschaft zu sein? Die um ihre Schwester trauernde Coro landet im Haus einer geheimnisvollen Frauengruppe, mitten in wilder Natur, und kann sich von dort nicht mehr losreißen. Das Buch wird als geheimnisvoll und eindringlich beschrieben, und wurde in Spanien mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.  

Dita Zipfel
Es ist hell und draußen dreht sich die Welt
ISBN 978-3-458-64612-9
219 Seiten, € 23,70
Insel Verlag
Erscheint am 18. Februar 2026

Während des gemeinsamen Strandhaus-Urlaubs von zwei Paaren verschieben sich festgefahrene Bilder und Regeln, aus den beiden sich zunächst fremden Frauen - die eine ist Mutter, die andere wäre es gern - werden Verbündete.

Jessica Berger Gross
Hazel sagt Nein
Übersetzt von Angela Koonen
ISBN 978-3-7577-0196-3
384 Seiten, € 22,70
Bastei Lübbe
Erscheint am 2. Februar 2026

Der Debüt-Roman einer amerikanischen Autorin zum Thema Selbstbehauptung: Was passiert in einem kleinen Ort, wenn sich jemand Neu-Zugezogener klar gegen stillschweigend tolerierten (Macht-)Missbrauch positioniert?

 

Neue Romane und Erzählungen

Leila Slimani
Trag das Feuer weiter
Übersetzt von Amelie Thoma
ISBN 978-3-630-87648-1
448 Seiten, € 25,70
Luchterhand Literaturverlag

Die beeindruckende Suche zweier Schwestern nach Freiheit - der Abschluss von Slimanis Familientrilogie nach "Das Land der anderen" und "Schaut, wie wir tanzen".  

Julian Barnes
Abschied(e)
Übersetzt von Gertraude Krüger
ISBN 978-3-462-00919-4  
256 Seiten, € 23,70
Kiepenheuer & Witsch

Ein literarischer (fiktiver und doch nicht ganz von seiner Person zu trennender) Blick zurück und nach vorne vom großen englischen Romancier, der im Jänner 2026 80 Jahre alt wird.  

Pascal Mercier
Der Fluss der Zeit
ISBN  978-3-446-28577-4
112 Seiten, € 22,70
Hanser

Fünf bisher unveröffentlichte Erzählungen des 2023 verstorbenen Autors von "Nachtzug nach Lissabon" - über Loslassen, Erinnerung, Freiheit und Vergänglichkeit.

 

Jetzt schon an den Frühling denken

Wann säe ich am besten aus, um gutes Wachstum und gute Ernte zu erreichen? Seit vielen Jahren geben die "Aussaattage" von Maria Thun hier hilfreiche Tipps. Jetzt ist der beste Zeitpunkt, um sich die aktuelle Ausgabe zu sichern - auch im Jänner gibt's schon wichtige Termine.
(Natürlich bestellen wir Euch auch gerne alle anderen Bücher rund ums Garteln.)

Frisch eingetroffen, noch blutig

Claudia Rossbacher
Steirerzwist
ISBN 978-3-8392-0906-6
288 Seiten, € 19,00
Gmeiner Verlag
Sandra Mohrs 15. Fall - Sandra Mohr und Sascha Bergmann ermitteln.  


Jan Beck
Dorn. Zimmer 203. Ruf der Toten
ISBN 978-3-328-11324-9
480 Seiten, € 16,50
Penguin Verlag
Der 2. Fall für Simon Dorn und Lea Wagner.


Søren Sveistrup
Der Kuckucksjunge
Übersetzt von Susanne Dahmann und Maike Dörries
ISBN 978-3-442-31794-3  
672 Seiten, € 17,50
Goldmann
Der neue Thriller vom Autor des Bestsellers "Der Kastanienmann"


Jørn Lier Horst/Jan-Erik Fjell
Hörst du den Schrei?
Übersetzt von Günther Frauenlob
ISBN 978-3-7645-0952-1  
368 Seiten, € 17,50
blanvalet
Ein neuer Ermittler aus Norwegen!


Iliana Xander
Der Boss. Ist er ein Monster oder ein Genie?
Übersetzt von Frank Dabrock
ISBN 978-3-453-44381-5
336 Seiten, € 17,50
Heyne

Zum Vorlesen

Maria Nilsson Thore
Wenn ich groß bin
ISBN 978-3-7512-0788-1
40 Seiten, € 15,50
Oetinger
4-6 Jahre


Katharina Grossmann-Hensel
Warten auf dich
ISBN 978-3-219-12099-8
32 Seiten, € 16,50
Annette Betz Verlag
Ab 4 J.


Michael Engler/René Amthor
Benjamin Bagger. Kleine Schaufel, große Schätze
ISBN 978-3-219-12104-9
32 Seiten, € 16,50
Annette Betz Verlag
Ab 4 J.


Aurore Petite
Pop-up-Bücher in verschiedenen Farben: Rot, Gelb, Grün, Rosa
jeweils € 10,30
Oetinger
3-4 Jahre

Veranstaltungshinweise und dazu passende Buchtipps

Vorverkaufskarten für beide Veranstaltungen der Arge Granit sind bei uns im Kleinen Buchladen erhältlich.

Passend dazu empfehlen wir folgendes Buch aus unserem Sortiment:

Andrea Fischer/Bernd Ritschel
Alpengletscher
Eine Hommage
ISBN 978-3-7022-3846-9
€ 45,00
Tyrolia

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Workshop, 7. Februar 2026: Schnipseln - Die kreative Kraft des geborgten Wortes

Worte fühlen sich manchmal an wie Steine, die durch einen Trichter wollen – zu viele auf einmal, um frei zu fließen. Mit der Schnipselmethode drehen wir den Trichter einfach um: Lassen uns von Worten und Textpassagen aus alten Büchern und Zeitschriften finden und bauen daraus ganz neue Texte.
Es sind keine Vorkenntnisse notwendig. Egal ob Schreibneuling oder Vielschreibende – lass dich überraschen, was an diesem Nachmittag entsteht.
Samstag, 7. Februar, 14-18:00 Uhr, PostWerkStatt Seminarraum
 
Das dazu passende Buch kann jetzt schon bei uns vorbestellt werden:
Melanie Mezera
Schnipseln. Die kreative Kraft des geborgten Wortes
ISBN 978-3-903369-09-2
€ 19,80
Verlag punktgenau

"Steck den Sand nicht in den Kopf" - 15.2.2026

Franz Schuh
Steckt den Sand nicht in den Kopf
ISBN 978-3-552-07576-4
€ 26,80
Zsolnay

 

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Ihr findet uns übrigens auch auf Instagram @der.kleine.buchladen - dort informieren wir über Neuerscheinungen und teilen wackelige Videos und Einblicke in den Buchhandels-Alltag.

Danke

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Das kleine Buchladen-Magazin #7 - Dezember

Liebe Leserinnen und Leser,

"Black Friday", "Cyber Monday", ... um diese aus den USA übernommenen Rabattschlachten kommt man auch hierzulande kaum mehr herum. Aber der "Giving Tuesday", der Dienstag nach dem Konsumrausch, der ist noch eher weniger bekannt. Natürlich könnte man zynisch sagen: Auch da geht es um Geld - viele Organisationen nutzen diesen Aktionstag zum Sammeln von Spenden. Aber es steht uns ja frei, wie wir das "Geben" interpretieren wollen: Vielleicht ein paar Minuten aufmerksames Zuhören schenken, wenn es hektisch ist rundherum, ein Lächeln an der Kasse trotz Warteschlange, eine Kaffee-Pause mit einem lieben Menschen, ein Keks-Gruß für die Nachbarskinder ...

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> in Ausgabe #7 - Dezember 2025 schmökern

Als großes Geschenk empfinden wir Zeit zum Lesen - und Vorlese-Zeit. Zum Beispiel gemeinsam um den Adventkranz, und auch wenn die Kinder schon ein bisschen größer sind und längst selbst lesen können: Ein wunderschönes Ritual.
Die Bücher dafür besorgen wir gerne für Euch.

In den USA war der Auftakt des Ganzen ja eigentlich Thanksgiving - und das übernehmen wir insofern auch gerne, als wir uns herzlich bei allen unseren Kundinnen und Kunden bedanken möchten: Schön, dass Ihr bei uns einkauft!

Wir freuen uns, Euch bald wieder in der Linzer Straße 5 begrüßen zu dürfen.

Gerne könnt Ihr Eure Wunsch-Bücher telefonisch oder per E-Mail bestellen und wir sagen Euch Bescheid, wenn sie abholbereit sind. Wenn das Geschäft vorweihnachtlich voll ist, ist es nicht immer möglich, jeden Anruf anzunehmen. Bitte versucht es im Zweifelsfall mit ein bisschen zeitlichem Abstand noch einmal oder schickt uns Eure Bestellung per E-Mail. Wir bearbeiten alle Anfragen und bemühen uns, Eure Wunschbücher rechtzeitig zum Fest zu besorgen. Danke für Euer Verständnis!


So erreicht Ihr uns:

Der Kleine Buchladen
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Gibt's eigentlich im Buchhandel keine Rabatte?

In Österreich gibt es ein Buchpreisbindungsgesetz. Die Verlage legen für jedes Buch einen Mindestpreis fest - diesen dürfen wir als Händler*innen nicht unterschreiten.

Das unterstützt den stationären Buchhandel, sichert die Vielfalt des Angebots und schützt Bücher als Kulturgut. An den Mindestladenpreis müssen sich übrigens bei deutschsprachigen Büchern alle halten, auch die großen Versandhändler. Ein Buch "im Internet" zu bestellen, ist also nicht günstiger.




Die österreichische Autorin Vea Kaiser (aktuell mit "Fabula Rasa" auf unserem Neuerscheinungstisch vertreten) tanzt auf Instagram gemeinsam mit Autor*innen-Kolleg*innen wie Manuel Rubey, Alex Beer, Thomas Raab u.a. ein charmantes Plädoyer für den stationären Handel und für kleine inhabergeführte Buchhandlungen - das finden wir ziemlich gut und sagen "Danke!".

Buchempfehlung von Sigrid Linecker

"Eine Reise in die Unterwelt der Musik" verspricht der Untertitel von Parov Stelars Buch "Trip", das seit wenigen Tagen in den Regalen steht. Mich interessiert es wegen des Regionalbezugs - Marcus Füreder alias Parov Stelar ist ja im Mühlviertel aufgewachsen, und hat von Oberösterreich aus international Karriere gemacht. Er hat ein eigenes Musik-Genre begründet, Elektroswing, und mit Lady Gaga und Lana Del Rey und vielen anderen zusammengearbeitet. Dass so ein Weg, und die Musikindustrie generell, auch Schattenseiten hat, kann man sich ja denken, und in seinem Buch legt Füreder diese recht schonungslos offen: Exzesse gehören wohl irgendwie dazu, mit dem Erfolg geht ein Verlust an Privatsphäre einher, und die Musikbranche verlangt viel und nimmt wenig Rücksicht auf die psychische Gesundheit ihrer Protagonisten. Parov Stelar erzählt in diesem Buch offen von seinen Angstzuständen und Depressionen. In einem Standard-Interview sagte der Künstler, die letzten 20 Jahre als Musiker fühlten sich im Rückblick an wie ein einziger langer Tag - dementsprechend folgt auch das Buch keiner linearen narrativen Struktur; wie ein "Trip" eben.

Parov Stelar
Trip
Eine Reise in die Unterwelt der Musik

ISBN 978-3-99001-874-3
192 Seiten, € 25,00
edition a

Apropos Instagram: Unser Adventkalender

Seit dem 1. Dezember "öffnen" wir auf unserem Instagram-Kanal täglich ein neues Türchen mit einem Buch- oder Spieletipp - und die kommen nicht nur von uns, sondern von vielen anderen Personen aus Ottensheim und Umgebung. Dadurch wird das ein sehr buntes Bild und wir hoffen, dass die eine oder andere Anregung für Eure Lese-, Wunschliste dabei ist oder Ihr zum Weiterschenken inspiriert werdet. Vielen lieben Dank an alle "Tipp-Geber*innen" für Eure Empfehlungen! <3

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Interview mit Gabi Kreslehner

.Im August ist der neue Roman von Gabi Kreslehner erschienen: "Wer wir geworden sind". Wir freuen uns sehr, dass die Ottensheimer Autorin bereit war, uns ein paar Fragen dazu zu beantworten. Sie hat netterweise bei ihrem Besuch auch einige Exemplare signiert - die waren dann allerdings gleich wieder weg. Falls Ihr ein signiertes Exemplar verschenken möchtet: Bitte meldet Euch und wir versuchen, das noch einmal in die Wege zu leiten.

Gabi Kreslehner
Wer wir geworden sind
ISBN 978-3-7117-2163-1

320 Seiten, € 26,00

Picus Verlag

Der Roman „Wer wir geworden sind“ begleitet eine Familie über mehrere Generationen hinweg – wie entstand die Idee zu dieser Geschichte?

 

Diese Geschichte hat mich viele Jahre lang begleitet – vor ca. 10 Jahren wurde ich angefragt, eine Kurzgeschichte für Jugendliche für eine Anthologie zu verfassen, die dann im Gedenkjahr 2014 (100 Jahre seit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs) erschienen ist. Damals war für mich klar, ich möchte keine Geschichte schreiben, die an der Front spielt. Mich hat viel mehr interessiert, welchen Einfluss der Krieg auf das Hinterland hatte – wie spürte man ihn da? Ich bin auf dem Dürnberg aufgewachsen, mit der Donau zu Füßen. Also habe ich diese Gegend als Setting für die Geschichte gewählt. Und als dieser Sammelband erschienen war, war irgendwie klar: Diese Figur, Anna, und ihre Geschichte, lässt mich noch nicht los, sie war einfach noch nicht zu Ende. Und dann habe ich sie weitererzählt bis zur Jahrtausendwende, bis zu Annas Tod. Interessiert hat mich dabei vor allem auch der Aspekt, dass sie ihre Heimat verlassen muss und warum und vor allem, dass sie ihren Sohn zurücklassen muss. Und was das mit ihr macht. Und auch mit ihrer Umgebung. So etwas verändert doch alles. Und ob sie ihn je wiederfindet. Oder er sie.

 

Wie viel Recherche steckt in so einer Geschichte, die ja auch an vielen unterschiedlichen Orten spielt?

Ich habe natürlich viel recherchiert zu den geschichtlichen Hintergründen der beiden Weltkriege. Mein Vater hat viel erzählt von seiner Kindheit, die in den 1920er-Jahren stattgefunden hat. Die Kindheit meiner Eltern war ja ganz anders als unsere, und zum Glück konnte ich auf die Erzählungen meines Vaters und meiner Großeltern zurückgreifen, davon ist viel eingeflossen. Wenn man so eine Geschichte über mehrere Generationen schreibt, muss man immer wieder auch nachrechnen, ob die Daten alle stimmen und alles zusammenpasst. Im Buch findet man im hinteren Teil eine Art Stammbaum – der ist auf Wunsch des Verlags entstanden und ich glaube, er ist wichtig. Es kommen ja auch viele Personen vor und man kann da beim Lesen schon auch einmal die Orientierung verlieren.

Für mich werden die Personen beim Schreiben ja sowas wie Familienmitglieder, Leute, die man liebgewinnt. Also nicht alle, aber sie wachsen einem schon ans Herz. Man lernt sie einfach so gut kennen. Und manchmal übernehmen sie auch beim Schreiben und es geht wie von selbst und es entstehen Wendungen, die man gar nicht geplant hatte. Also man ist manchmal nur mehr ein Handlanger seiner Figuren und das fühlt sich super an. Sternstundenfeeling.

 

Ist diese Geschichte rund um Annas Familie jetzt zu Ende?

Ja, das ist sie. Zumindest für den Augenblick. Aber man weiß ja nie, was einem noch so einfällt. Sie schauen mich schon manchmal recht auffordernd an, diese Leute aus dem Buch, die noch leben…. 😉

 

Woran arbeiten Sie aktuell, und wo gibt es die nächste Gelegenheit, Sie bei einer Lesung zu erleben?

Im Moment ist gerade ein Krimi in Fertigstellung, und das Projekt danach wird wieder ein Jugendbuch sein. 2026 wird es voraussichtlich mehrere Lesungstermine geben, die zeitnah bekannt gegeben werden. Auch eine Website ist gerade am Entstehen und wird spätestens im Februar online sein.

 

Sie schreiben sowohl für Erwachsene als auch für Jugendliche. Gibt es Unterschiede in der Herangehensweise ans Schreiben?

Nein, nicht wirklich. Das passiert automatisch, dass man sich dem Thema und der Zielgruppe anpasst. Da muss ich nicht nachdenken oder planen. Das schreibt sich dann von allein in die richtige Richtung.

 

Was war die ungewöhnlichste/schönste/lustigste Rückmeldung, die Sie zu einem Ihrer Bücher bekommen haben?

Zu „Wer wir geworden sind“ ist mir jetzt schon mehrmals zugetragen worden, dass Leser (ja, auch Männer) und Leserinnen an manchen Stellen so berührt waren, dass sie geweint haben. Und ein guter Freund ist richtiggehend böse mit mir geworden, weil eine ihm liebgewordene Figur in der Geschichte überraschend gestorben ist. Solche Reaktionen finde ich sehr berührend und besonders.

Bei Lesungen für Schüler*innen gibt es oft die Frage, woher die Namen meiner Figuren kommen. Und dann erzähle ich, dass es gar nicht mehr so einfach ist, neue Namen zu finden, weil ich keine Namen verwenden möchte, die sich in meinem Familien- oder Freundesumfeld finden. Und dann ist es schon mehrmals vorgekommen, dass Jugendliche mir ihre Namen „schenken“, um sie in der nächsten Geschichte zu verwenden. Das finde ich auch eine sehr besondere Geste.

Und manchmal kommt es beim Nachgespräch von Lesungen vor, dass ich Namen aus (älteren) Romanen vergessen habe und dann kommt oft Hilfe aus dem Publikum. Einmal ist es fast zu einem „Streit“ gekommen, weil wir uns nicht einig waren, wie denn die Figur, um die es gerade ging, nun heißt. Es stellte sich heraus: Der Gast hatte recht … Sowas ist dann schon immer sehr lustig. 😊

 

Sie sind Lehrerin an einer Mittelschule. Es ist wahrscheinlich gar nicht so einfach, das Schreiben in den Alltag als Lehrerin zu integrieren? Wann und wo schreiben Sie am liebsten?

Während der Schulzeit ist es tatsächlich schwierig, im Schreiben, in der Geschichte zu bleiben. Es findet also derzeit hauptsächlich in den Ferien statt.

Sobald ich in der Lage war, zu schreiben, waren Wörter für mich wichtig und die Schönheit der Sprache. Ich habe in meinem Leben aber auch viele Jahre nicht geschrieben, so zwischen zwanzig und Mitte dreißig. In der Zeit habe ich viel Theater gespielt. Dann haben mich irgendwann meine Schüler*innen in der Schule um ein Stück gebeten und es fiel mir so leicht, das zu schreiben, und ich habe gemerkt: Das Schreiben ist zurück. Und es macht mich vollständiger. Seither ist Schreiben für mich wieder ein sehr wichtiger Bestandteil meines Lebens.

Schreiben kann ich überall, aber am liebsten in meinem Arbeitszimmer mit Blick auf den Ottensheimer Wal und dahinter die Aubäume und dahinter die Donau.

 

Vielen herzlichen Dank für das Interview!

Gabi Kreslehner hat uns auch zwei Buchtipps für Euch und Eure Kinder/Enkelkinder verraten - die sind allerdings noch hinter dem Türchen Nr. 10 unseres Adventkalenders versteckt.

Die "Neuen" von Greg und Lotta sind da

Alice Pantermüller/Daniela Kohl
Mein Lotta-Leben: Muh mir das Lied von der Kuh

ISBN 978-3-401-60734-4

160 Seiten, € 13,40

Arena Verlag

 

Jeff Kinney

Gregs Tagebuch 20
Bock auf Party?

ISBN 978-3-8339-1061-6
224 Seiten, € 16,50
Baumhaus

Empfehlenswerte Kinder-Sachbücher

Manon Bucciarelli

Suche, Finde und Entdecke
Mythen. Rätselspaß & Abenteuer für Kinder über Götter, Helden, Legenden & mystische Kreaturen

Übersetzt von Ingrid Ickler
ISBN 978-3-95728-975-9
48 Seiten, € 25,70
Knesebeck Verlag

Ab 10 Jahren

 


Susan Schädlich/Bea Davies/Michael Stang
Mensch!
Eine Zeitreise durch unsere Evolution

ISBN 978-3-551-25495-5

80 Seiten, € 20,60

Carlsen
Comic-Sachbuch, ab 10 Jahren

 

Katja Seifert
Auf in die Berge!
Was Menschen in die Höhe treibt

ISBN 978-3-314-10676-7
64 Seiten, € 25,70
Nord Süd
Ab 7 Jahren

 


Nadine Beck/Rosa Schilling/Sandra Bayer
Sex in echt
Offene Antworten auf deine Fragen zu Liebe, Lust und Pubertät
ISBN 978-3-7512-0766-9
128 Seiten, € 12,40
Oetinger
Ab 12 Jahren

Gruseln zur Weihnachtszeit ... eine kleine Auswahl an Krimi-Neuerscheinungen

Sebastian Fitzek

Der Nachbar

ISBN 978-3-426-28175-8
368 Seiten, € 25,70
Droemer Knaur

 

Freida McFadden
Der Freund

Übersetzt von Astrid Gravert

ISBN 978-3-453-44303-7

400 Seiten, € 17,50

Heyne

 


Eva Reichl
Mühlviertler Todesstoß

ISBN 978-3-8392-0895-3
336 Seiten, € 15,00
Gmeiner Verlag

 


Pierre Martin
Monsieur le Comte und die Kunst der Entführung

ISBN 978-3-426-52997-3
384 Seiten, € 17,50
Knaur Taschenbuch

Körper und Nahrung - Sachbücher für Erwachsene

Giulia Enders

Organisch
Was es wirklich bedeutet, auf unseren Körper zu hören

ISBN 978-3-550-20177-6
336 Seiten, € 25,70
Ullstein

Das neue Buch der Autorin von "Darm mit Charme"

 

Manuela Macedonia
Koch dich klug
Genussvolle Rezepte für ein gesundes Gehirn

ISBN 978-3-99001-839-2

208 Seiten, € 28,00

edition a




Christoph "Krauli" Held
Held & Herd

Grenzenlos verwurzelt kochen

ISBN 978-3-7104-0400-9
256 Seiten, € 40,00
Servus

 


Johannes Huber/Yasmina Kobza
Weltwissen Heilung
100 Tipps aus 5.000 Jahren Medizingeschichte

ISBN 978-3-99001-876-7
304 Seiten, € 28,00
edition a

Veranstaltungshinweise und Buchtipp

Yoga-Workshop und Lesung von Eva Karel
17. Jänner 2026

 

Am Samstag, 17. Jänner 2026, kommt die Autorin Eva Karel (wieder) nach Ottensheim (einige haben sie vielleicht im August bei der Mutmacher*innen-Nacht am Rodlgelände erlebt). Eva schreibt Bücher und ist außerdem Yoga-Lehrende und Schreibtrainerin. Sie kommt diesmal für einen Workshop und im Anschluss gibt's für alle, die sich mit Yoga gar nicht anfreunden können, noch eine Lesung - alles im PostStudio.

Mehr Info gibt es hier: Zentrum für kreatives, persönliches und heilsames Schreiben

 

Evas aktuelles Buch "Alles wird gut, Oida. Nicht deppert werden in wilden Zeiten" bekommt ihr natürlich schon vorher bei uns - es ist auch in einem Kombi-Paket mit Workshop & Lesung erhältlich, dafür bitte einfach mit der Veranstalterin Kontakt aufnehmen: info@ruthmayr.at

Eva Karel
Alles wird gut, Oida!
Nicht deppert werden in wilden Zeiten

ISBN 978-3-90336921-4
€ 23,00

Verlag punktgenau

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Arge Granit Filmsalon

Arge Granit Filmsalon: Tickets für die Vorstellungen gibt's bei uns im Kleinen Buchladen.

@der.kleine.buchladen auf Instagram


Ihr findet uns übrigens auch auf Instagram @der.kleine.buchladen - dort informieren wir über Neuerscheinungen und teilen wackelige Videos und Einblicke in den Buchhandels-Alltag.

Danke

Vielen lieben Dank, wenn Ihr bis hierher gelesen habt.

Wir freuen uns sehr über Euer Feedback zum neuen Magazin.

Persönlich oder schriftlich - einfach unten klicken und uns schreiben. Und leitet den Newsletter auch gerne weiter!

Das kleine Buchladen-Magazin #6 - November

Liebe Leserinnen und Leser,

Liebe Leserinnen und Leser,

"Wachen, lesen, lange Briefe schreiben", das hat schon Rainer Maria Rilke in seinem Gedicht "Herbsttag" als Beschäftigung für diese Jahreszeit vorgeschlagen, und wir halten es da gerne mit ihm - abgesehen vom ersten Punkt, denn auch Schlafen ist eine empfehlenswerte Beschäftigung, wenn es draußen zuerst Grau in Grau und dann stockdunkel ist.
Aber zuvor auf jeden Fall und immer: Lesen. Mit der Teetasse daneben, eingekuschelt in eine Decke, den Geruch von Zimt, Papier und Druckerschwärze in der Nase. So lässt es sich Überwintern.

 



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> in Ausgabe #6 - November 2025 schmökern
Und wer jetzt schon die Bücher besorgt, mit denen es sich die Liebsten dann um die Weihnachtszeit gemütlich machen werden, für den wird es - frei nach Karl Valentin - vielleicht nicht erst nach der "staden Zeit" wieder ruhiger.
 
Gerne bestellen wir für Euch auch Bücher als Geschenke für Kund*innen oder Mitarbeiter*innen - und Gutscheine bekommt Ihr natürlich auch bei uns. Wir packen die Geschenke gerne auch für Euch ein.
 
Wir freuen uns, Euch bald wieder in der Linzer Straße 5 begrüßen zu dürfen.

Gerne könnt Ihr Eure Wunsch-Bücher telefonisch oder per E-Mail bestellen und wir sagen Euch Bescheid, wenn sie abholbereit sind.


So erreicht Ihr uns:
Der Kleine Buchladen
07234/85651

derkleinebuchladen@ottensheim.at

https://www.derkleinebuchladen.at

Die Monate November und Dezember gehören im Buchhandel zu den intensivsten - das ist anstrengend und gleichzeitig auch gut so. Wir freuen uns auf alle, die für ihre Weihnachtseinkäufe im Kleinen Buchladen vorbeikommen.


Buchempfehlung von Ruth Mayr

Darf ich Euch was verraten? - Ich bin keine Freundin der Winterzeit. In den ersten paar Wochen nach der Zeitumstellung werde ich regelmäßig gegen 17 Uhr sehr grantig, weil das Tageslicht schwindet und es schlagartig kalt wird. "Auch im Leben kann es Phasen geben, die sich wie Winter anfühlen." schreibt Katherine May in ihrem Buch "Überwintern. Wenn das Leben innehält" aus dem Jahr 2021. Es geht darin um die heilsame Kraft des Innehaltens - Rückzug und Kraftschöpfen zugleich. May schildert eine Umbruchphase in ihrem Leben, und wie sie zwischen Oktober und März mit viel Ruhe, Langsamkeit, zum Teil uralten Ritualen, Warmhalten, aber auch Eisbaden und Ähnlichem gestärkt daraus hervorging. Es ist ein Buch, das Trost gibt, und es enthält eines meiner Lieblingszitate: "Wenn alles in Scherben liegt, kann etwas völlig Neues entstehen. Das ist das Geschenk des Winters, und man kann es nicht ausschlagen: Er zieht Veränderungen nach sich, ob es uns gefällt oder nicht. Am Ende tragen wir womöglich ein anderes Fell."


Seit ein paar Tagen findet Ihr bei uns auch das neueste Buch von Katherine May: "Auf wilden Pfaden". Darin beschreibt May, wie das Wandern auf dem South West Coast Path im Südwesten Englands eine Reise zu mehr Selbstakzeptanz wurde, nachdem sie mit Ende dreißig erfuhr, dass sie auf dem autistischen Spektrum ist.

 

Katherine May
Überwintern. Wenn das Leben innehält
Übersetzt von Marieke Heimburger
ISBN 978-3-458-68243-1
272 Seiten, 12,40 €
Insel Taschenbuch

Katherine May
Auf wilden Pfaden. Wie ich endlich aufbrach und zu mir selbst fand
Übersetzt von Marieke Heimburger
ISBN 978-3-458-64551-1
352 Seiten, 24,70 €
Insel

Schon in der letzten Ausgabe unseres Magazins haben wir Euch ein Buch eines Autors aus Ottensheim ans Herz gelegt - und freuen uns, dass wir Euch diesmal wieder eine Neuerscheinung einer Autorin mit Wurzeln in Ottensheim vorstellen dürfen - und werden das in den nächsten Ausgaben gerne fortsetzen. (Wir haben schon eine ganze Liste, freuen uns aber sehr über weitere Vorschläge!)

"Die Menschin" von Ida Leibetseder

Dieser Roman spielt in einem vom Krieg gezeichneten Mühlviertler Dorf im Jahr 1945. Eine ältere Frau lebt allein, mit Hahn, Katze und Vieh, auf dem Hof der Familie, sie ist stumm geworden. Dann beginnt sie zu schreiben, findet Worte und ihre Sprache wieder. Von der Sprache kommt sie ins Handeln und entscheidet sich, umgeben von einer verlogenen und verrohten Dorfgemeinschaft, für ihre Menschlichkeit.
Das Buch greift tatsächliche historische Begebenheiten auf und ist gleichzeitig ein Plädoyer für die Wirkmacht der Sprache.

Ida Leibetseder
Die Menschin. Apfel und Erde
ISBN 978-3-99126-294-7
100 Seiten, 15,00 €
Bibliothek der Provinz

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Ganz neu eingetroffen

Saša Stanišić
Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird
Eine Ermutigung
ISBN 978-3-630-87840-9
160 Seiten, 22,70 €
Luchterhand Literaturverlag
 
 
Auður Ava Ólafsdóttir
Eden
Übersetzt von Tina Flecken
ISBN 978-3-458-64543-6
251 Seiten, 25,70 €
Insel Verlag
 
 
Callan Wink
Bärenzähne
Übersetzt von Hannes Meyer
ISBN 978-3-518-43261-7
253 Seiten, 25,70 €
Suhrkamp
 
Sy Montgomery
Tête-à-Tête mit einer Schildkröte
Übersetzt von Stefanie Schäfer
ISBN 978-3-257-07365-2
432 Seiten, 26,80 €
Diogenes
 
 
 
 
 

Buchtipp von Maya

Maya, 13, hat im Rahmen der Berufspraktischen Tage im Oktober einen Tag lang im Kleinen Buchladen geschnuppert – und wir haben die Gelegenheit genützt, sie um einen Buchtipp zu bitten.

Aktuell liest Maya die Reihe „Powerless“ von Lauren Roberts.
Im Mittelpunkt stehen Paedyn und Kai aus dem Königreich Ilya. Seit einer Seuche gibt es dort Menschen, die über magische Fähigkeiten verfügen. Jene, denen diese fehlen, werden gejagt. Kai als Prinz ist dabei der „Vollstrecker“. Paedyn ist eine „Gewöhnliche“, schummelt sich aber bisher mit guter Tarnung durch. Die beiden treffen aufeinander, sie rettet ihn vor einem Angriff.
Es ist eine klassische „Enemies-to-lovers“-Geschichte – eigentlich mögen sich die beiden nicht besonders, aber das ändert sich. Dazwischen passiert sehr viel Spannendes. Paedyn wird Kandidatin bei einem gnadenlosen Wettbewerb: ein lebensgefährliches Spektakel in drei Teilen, wo es äußerst gefährliche Aufgaben zu bewältigen gilt. Wird es Paedyn gelingen, ihre Tarnung aufrecht zu erhalten, und vor allem: zu überleben?
 
Maya liest gerne Fantasy, wo sie richtig mitfiebern kann, und bei den „Powerless“-Büchern möchte man unbedingt weiterlesen, findet sie – allerdings muss man aushalten, dass viele Menschen sterben, auch Figuren, die für die Geschichte sehr wichtig sind und die man schon liebgewonnen hat.
 
 
 
 
 

Auf dem Foto seht Ihr übrigens Mayas Exemplar des ersten Bandes – überall, wo Markierungen zu sehen sind, finden sich spannende Stellen oder wichtige Informationen zu den Hauptfiguren. Das macht doch richtig neugierig, oder?

Vielen lieben Dank für den Tipp, liebe Maya!

Lauren Roberts
Band 1: Powerless - Das Spiel
Band 2: Powerless - Die Flucht
Band 3: Powerless - Der Thron
Novelle: Powerful - Adenas Schicksal („Der eineinhalbte Band“)
Novelle: Fearful - Kitts Schicksal
Penhaligon

Vorbereitung auf den Advent

St. Martin, Nikolaus und das Christkind - zu allen demnächst anstehenden Festen findet Ihr bereits jetzt Bücher für Kleine und Große bei uns. Um die Wartezeit aufs Christkind zu verkürzen und den Advent als Familie gemeinsam zu begehen, empfehlen wir eines der zahlreichen Adventkalender-Bücher mit 24 Geschichten für jeden Tag im Advent.

Veranstaltungshinweise und Buchtipps

Gerne weisen wir Euch auf folgende Veranstaltungen in den kommenden Tagen hin.

Bücher zum Thema Bauernkriege bzw. von Hannes Leidinger findet ihr schon im Vorfeld der Veranstaltung bei uns im Geschäft.

400 Jahre nach dem Großen Oberösterreichischen Bauernkrieg:

Was wir erinnern - Wie wir erinnern - Wozu wir erinnern


Dienstag, 11. November 2025, 19 Uhr
Gemeindesaal Ottensheim

Vortrag von
Univ.-Doz. Dr. Hannes Leidinger, Historiker, Universität Wien


mit einer Kurzpräsentation der communale oö 2026 (vormals Landesaustellung)
mit dem Titel: Mut und Veränderung Der Bauernkrieg 1626 in OÖ
Martin Honzik, Leitung communale oö
Moderation: Mag. Florian Schwanninger
Eintritt frei

Veranstalter: VHS OÖ, Institut für Angewandte Entwicklungspolitik, DonauQuarz Ottensheim
Gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung         

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Literaturfrühstück in Gramastetten

@der.kleine.buchladen auf Instagram


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Wir freuen uns sehr über Euer Feedback zum neuen Magazin.

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Das kleine Buchladen-Magazin #5 - Oktober

Liebe Leserinnen und Leser,

Liebe Leserinnen und Leser,
sind wir nicht gerade noch bis in den Abend hinein im T-shirt draußen gesessen? "Über Nacht" hat sich das vierte Quartal dieses Jahres angeschlichen und hat zur Begrüßung klamme Finger und kalte Ohren beim Radfahren mitgebracht. Wir haben die Sommer-Deko aus dem Schaufenster geräumt und sind dabei über den Karton mit den Weihnachtssternen gestolpert. Aber bevor wir den auspacken, wünschen wir Euch und uns noch einen goldenen Herbst - mit leuchtenden Blättern, glänzenden Kastanien und guten Büchern, in die Ihr Euch nach langen Spaziergängen vertiefen könnt.

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> in Ausgabe #5 - Oktober 2025 schmökern

Falls Euer "Stapel ungelesener Bücher" (kurz: SUB) allzusehr schrumpfen sollte: Wir können Abhilfe schaffen ;-)
Wir freuen uns, Euch bald wieder in der Linzer Straße 5 begrüßen zu dürfen.

Gerne könnt Ihr Eure Wunsch-Bücher telefonisch oder per E-Mail bestellen und wir sagen Euch Bescheid, wenn sie abholbereit sind.


So erreicht Ihr uns:
Der Kleine Buchladen
07234/85651

derkleinebuchladen@ottensheim.at 

https://www.derkleinebuchladen.at

Rund um Ottensheim wohnen nicht nur viele Menschen, die gerne lesen. Manche (gar nicht so wenige) schreiben auch Bücher. Aus Platzgründen können wir nicht immer alle diese Bücher lagernd haben, aber wir empfehlen Literatur aus Ottensheim und Umgebung sehr gerne, bestellen diese Bücher jederzeit für Euch und freuen uns auch, wenn Ihr uns auf regionale Bezüge von Autorinnen und Autoren aufmerksam macht, die uns vielleicht noch nicht bewusst sind.

Welches Buch legst du uns heute ans Herz, Sigrid?

Buchempfehlung von Sigrid Linecker

Den Roman "Lauter" von Stephan Roiss (der zweite nach "Triceratops") habe ich sehr gerne gelesen. Ich finde, das ist ein sehr mutiges Buch. Ich mag die Sprache, sie ist ungewöhnlich - die Eindringlichkeit der Formulierungen, der Sätze. Gleichzeitig hat das Buch auch eine Jugendlichkeit. Vielleicht könnte man sagen, es ist echt - hier ist nichts weichgespült, die Worte sind rau und die Geschichte schneidet ins Herz, hinterlässt ein Dröhnen wie die Musik, die der Protagonist mit seiner Punkband macht. Leon ist in Havanna, als seine Mutter stirbt, und schafft es nicht mehr rechtzeitig nach Hause. Er verkriecht sich, voller Schuldgefühle, verliert sich in Erinnerungen. Dann erhält er selbst eine Krebsdiagnose. Er folgt einer Einladung nach Venedig, reist durch Italien. "Harte Kost", sagen manche, und ja, vielleicht ist das Buch nicht gerade stimmungsaufhellend, aber - so viel sei verraten: Es endet doch positiver, als die Beschreibung klingt, und man schlägt es durchaus versöhnt mit der Welt zu.

Wir waren neugierig und haben Stephan Roiss ein paar Fragen zu seinen aktuellen Projekten geschickt - vielen lieben Dank für die Antworten!

Stephan Roiss
Lauter

ISBN 978-3-99027-293-0
240 Seiten, 23,00 €
Jung und Jung

Interview mit Stephan Roiss

1. Woran arbeitest du aktuell und wo kann man demnächst was von dir lesen/dich lesen hören?

Hauptsächlich arbeite ich an meinem dritten Roman. Falls ich schnell genug bin, erscheint der im Herbst 2026. Die nächste Lesung findet am 10. Oktober im Flößerhaus in Thalheim bei Wels statt - dort lese ich gemeinsam mit Mieze Medusa und Leopold Federmair.

2. Du warst heuer einige Monate auf einem Schiff unterwegs mit dem „in flux/im fluss“-Projekt, dabei wurde ein tägliches Logbuch geführt. Schreibst du auch an Land jeden Tag? Wann und wo am liebsten?

Es vergeht kaum ein Tag, ohne dass ich schreibe. Manchmal sind es mehrere Seiten, manchmal nur kurze Notizen: ein Absatz, eine Idee, ein schönes Wort. Eine bevorzugte Tageszeit habe ich nicht. Die Örtlichkeit ist allerdings wichtig. Daheim fällt es mir schwer zu schreiben. Mein bevorzugtes Büro ist das Kaffeehaus - oder der Gastgarten oder die schummrige Bar oder der Zug oder der Wald oder der Strand. Auch das Schiff war ein guter Arbeitsplatz. Christine Pavlic, Gigi Gratt, Markus Luger und ich sind im Rahmen des Projektes "Im Fluss" von der Schlögener Schlinge bis zum Schwarzen Meer gefahren, auf der Donau durch 9 Länder.

 

"Wir wollten in demokratiepolitisch hochgradig prekären Zeiten Verbindendes betonen und schaffen, haben viele Interviews geführt, acht Radiosendungen gestaltet, die ganze Reise mit einer Bugkamera filmisch festgehalten, Konzerte gespielt, und vieles mehr."

 

Wer mehr wissen will, darf gerne www.in-flux.at besuchen. Die Eindrücke der Reise werden höchstwahrscheinlich auch in meinem nächsten Roman ihren Niederschlag finden. Christine Pavlic hat während der Reise das Logbuch geschrieben.

 

3. Was war die für dich schönste und/oder schrägste Reaktion, die du zu „Lauter“ bekommen hast?

"Ich habe das Buch zugeschlagen und mir ein Interrail-Ticket für Italien gekauft."

 

4. Was liest du selbst gerade oder hast du zuletzt gelesen? Hast du einen Buchtipp für unsere Leser*innen für den kommenden Herbst/Winter?

Italo Calvinos "Die unsichtbaren Städte" habe ich kürzlich mit Gewinn gelesen, ebenso Grazia Deleddas "Schilf im Wind". Als Urlaubslektüre habe ich die Scheibenwelt-Romane von Terry Pratchett für mich entdeckt: sehr amüsant, leichte Kost, aber dabei nicht dumm.

 

Vielen herzlichen Dank für das Interview!

Auch die Buchtipps von Stephan könnt Ihr natürlich gerne bei uns bestellen, und falls Ihr nach der Lektüre von "Lauter" auch nach Italien aufbrechen wollt: Wir haben Reiselektüre für Euch.

Foto von Zoe Goldstein

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Herbstliche Neuerscheinungen

T. C. Boyle
No Way Home
Deutsch von Dirk van Gunsteren

ISBN 978-3-446-28423-4
384 Seiten, 28,80 €
Hanser

 

Vea Kaiser
Fabula Rasa oder die Königin des Grand Hotels

ISBN 978-3-462-05234-3
576 Seiten, 25,70 €
Kiepenheuer & Witsch

 

Marco Dinic
Buch der Gesichter

ISBN 978-3-552-07577-1
464 Seiten, 28,80 €
Zsolnay
Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2025 (Longlist) und Ö1-Buch des Monats Oktober

 

Dirk Stermann
Republik der Irren

ISBN 978-3-498-00745-4
297 Seiten, 25,70 €
Rowohlt

 

Ferdinand von Schirach
Der stille Freund

ISBN 978-3-630-87812-6
176 Seiten, 22,70 €
Luchterhand Literaturverlag

Im Herbst werden traditionell Buchpreise vergeben - die Verleihungen erfolgen bei der Frankfurter Buchmesse oder der BUCH Wien. Hier findet ihr die Longlist für den Österreichischen Buchpreis und hier die Longlist sowie die bereits feststehende Shortlist des Deutschen Buchpreises. Und auch die Nominierten für den Schweizer Buchpreis lesen sich sehr spannend.

Kennt Ihr philippinische Autor*innen?

Ehrengast bei der Frankfurter Buchmesse sind in diesem Jahr die Philippinen. Das bedeutet, dass es einiges zu entdecken gibt, weil aus diesem Anlass verstärkt Übersetzungen von philippinischen Autor*innen gefördert werden.

Ganz ehrlich: Wie viele philippinische Autor*innen fallen Euch ein? (Ja, genau - für uns ist das auch noch literarisches Neuland.)

Wir freuen uns schon, in die Literatur dieses Landes eintauchen zu können und fangen mal an mit "Das Meer der Aswang" von Allan N. Derain ("Ein Mädchen wird zum Krokodil. Und vielleicht geht die Welt unter."). Danach wagen wir uns vielleicht an "Überreste" von Darryll Delgado, der Geschichte von Ann, die nach dem Super-Taifun "Hayan" wieder in ihre Heimat zurückkehrt, und hier inmitten der Zerstörung auch mit den Schatten der Vergangenheit, dem Aufwachsen in einer Diktatur, konfrontiert wird.
Hier findet ihr eine Liste von Neuerscheinungen, zusammengestellt von der Frankfurter Buchmesse.

 

 

Zum Vorlesen und Anschauen

Lisa Gastager
Steine, Steine, Steine
ISBN 978-3-7348-2151-6
16,50 €
Magellan

Kristina Scharmacher-Schreiber
Das kleine Kamel - Zuhause in der Wüste
ISBN 978-3-7348-6075-1
16,50 €
Magellan


Maria Höck
Ein Einhorn namens Oktober
ISBN 978-3-8458-6513-3
16,50 €
arsEdition


Anu Stohner, Henrike Wilson
Das Schaf Charlotte
(Pappbilderbuch)
ISBN 978-3-446-27934-6
12,40 €
Hanser


María Isabel Sánchez Vegara
Little People, Big Dreams
Virginia Woolf
ISBN 978-3-458-64537-5
16,50 €
Insel Verlag

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2026 lässt grüßen

In unseren Schaufenstern hängen schon die schönsten Bildkalender (Literatur! Katzen! Blumen! Alpen!) und entzückende Familienplaner (von Helme Heine und Ali Mitgutsch über Petterson & Findus bis zu "Yoga mit Kühen") für das kommende Jahr - und seit kurzem sind wir auch eine Verkaufsstelle für "Ein guter Plan" - das sind nachhaltig produzierte Terminkalender für mehr Achtsamkeit und weniger Stress. Aktuell bei uns erhältlich in drei Farben und Varianten - kommt vorbei und schaut sie Euch an!
Vielleicht habt Ihr auch schon den Tisch mit den neuen Postkarten-Kalendern entdeckt: Schöne Fotos, Zitate von klug über nachdenklich bis witzig, und das Allerbeste: Mit den Karten könnt Ihr dann auch anderen eine Freude machen, sie lassen sich einfach abtrennen und weiterschenken. (Oder per Post verschicken mit einem persönlichen Gruß, zum Beispiel.)

Veranstaltungshinweis und Buchtipp

Sternenkinder sind Babys, die während der Schwangerschaft, bei oder kurz nach der Geburt gestorben sind. Wir alle haben Familien in unserem Umfeld, zu denen Sternenkinder gehören. Wenn Ihr jetzt denkt: "Nein, also mir fällt niemand ein.", dann liegt das vermutlich daran, dass immer noch viel zu wenig darüber gesprochen wird und die betroffenen Sternenkind-Eltern mit ihrer Trauer oft sehr alleine gelassen werden. Wenn die Kinder sehr früh in der Schwangerschaft gestorben sind, dann gibt es oft nicht einmal ein Grab. Am Friedhof Walding wird am Freitag, 17.10.2025, um 18:00 Uhr, ein Erinnerungsplatz für Sternenkinder eingeweiht - eine sehr schöne und wichtige Initiative, wie wir finden.
Wir möchten Euch außerdem ein sehr einfühlsames Buch, das auch gut mit Geschwister-Kindern gelesen werden kann, empfehlen. Ihr findet darin viele Ideen für Familien-Rituale zur Erinnerung an Sternenkinder.

Nicole Baumann-Kolonovics, Heike Wolter und Birgit J. Tomayer
Leben mit unserem Sternenkind
ISBN 978-3-99082-047-6
15,40 €
edition riedenburg


Wir beraten Euch gerne, wenn Ihr weitere Literatur zu diesem Thema sucht.

Im Oktober tut sich was in Ottensheim und Umgebung

Karten für die Konzerte von Tonart in Ottensheim und Walding sind im Kleinen Buchladen erhältlich.

 

Im Rahmen des Projekts "Post.Labor" finden regelmäßig spannende Vorträge und Gesprächsrunden statt - z.B. die Mut-Macher:innen-Nacht Ende August bei der Rodlbudl, oder "Community als Erfolgsfaktor in der Ortsentwicklung" mit Bettina Ludwig am 2.10. (Falls Ihr den Termin verpasst habt: Ihr Buch "Unserer Zukunft auf der Spur" bekommt ihr natürlich bei uns, und wir empfehlen es sehr!)
Am 23.10. folgt der nächste Termin in dieser Reihe. Der Eintritt zur Veranstaltung "Dreamicon Valley & Ortsentwicklung" in der Post.Werkstatt ist frei.

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Ihr findet uns übrigens auch auf Instagram @der.kleine.buchladen - dort informieren wir über Neuerscheinungen und teilen wackelige Videos und Einblicke in den Buchhandels-Alltag.

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Wir freuen uns sehr über Euer Feedback zum neuen Magazin.

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Das kleine Buchladen-Magazin #4 - September 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

Liebe Leserinnen und Leser,
wir tauchen langsam wieder auf zwischen Schachteln und Kisten, in die wir Klassensatzweise "Flex und Flora", "Miko", "Alles klar", "unterwegs" und vieles mehr geschlichtet und sortiert haben. Der August ist die Zeit der Schulbuch-Auslieferung. Könnt Ihr Euch noch daran erinnern, wie es war am Beginn des Schuljahres die neuen Schulbücher zu bekommen? An den Geruch von bedrucktem Papier, an das Gefühl der noch nie geöffneten Seiten?
Diese Woche bringen wir die Bücher an die Schulen im Umkreis - und nächste Woche erreichen sie dann ihre neuen Besitzer*innen, die gerade hoffentlich noch ihre letzte Ferien-Woche genießen.

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> in Ausgabe #4 - September 2025 schmökern

Während wir ganz ohne Fitnessstudio unsere Armmuskeln traininieren, trudeln täglich die Novitäten des Herbstprogramms ein. Schaut vorbei - es gibt jede Menge neuen großartigen Lesestoff!  


Wir freuen uns, Euch bald wieder in der Linzer Straße 5 begrüßen zu dürfen.

Gerne könnt Ihr Eure Wunsch-Bücher telefonisch oder per E-Mail bestellen und wir sagen Euch Bescheid, wenn sie abholbereit sind.
So erreicht Ihr uns:
Der Kleine Buchladen
07234/85651

derkleinebuchladen@ottensheim.at 

https://www.derkleinebuchladen.at

Warum lesen wir? Zur Ablenkung? Als kleine Auszeit vom Alltag? Um der Realität zu entfliehen? Ja - aus all diesen Gründen, und manchmal auch, um die Welt ein bisschen besser zu verstehen.

Buchempfehlung von Ruth Mayr

Aus aktuellem Anlass habe ich vor kurzem "Engel des Vergessens" wieder hervorgeholt. Das ist kein neues Buch, 2011 hat Maja Haderlap dafür den Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen (und völlig zu Recht auch noch weitere Preise). Schon beim ersten Hineinblättern habe ich den Sog wieder gespürt, hat mich die Sprache hineingezogen in die schwarze, nach Rauch, Geselchtem und frisch gebackenem Brot riechende Küche der Großmutter, und ich war wieder mitten drinnen in dieser Familiengeschichte in den Kärntner Bergen, nahe der Grenze zu Slowenien. Die Ich-Erzählerin erinnert sich an ihre Kindheit und Jugend, wo der Krieg zwar vorbei ist, aber alle Erwachsenen immer noch fest im Griff hat. Zwischen zwei Sprachen bewegt sich die junge Frau, der Unterricht auf Slowenisch findet nachmittags statt, wenn alle anderen nach Hause gehen, so als dürfte man niemanden damit stören. "Partisan" ist hier nicht einfach ein Wort, sondern Geschichten von Großvater, Vater, Großmutter, von den umliegenden Höfen, Wäldern und Gräben, fern von Ikonographie und Revolutionsgeschichte. Erzählt wird die Geschichte nur im Privaten, Heldenkult gibt es hier keinen.
Stoff zum Nachdenken über das, was in Österreich erinnert und wer und was gerne vergessen wird, liefert dieser Roman jedenfalls genug.

Maja Haderlap
Engel des Vergessens

ISBN 978-3-442-74476-3
288 Seiten, 14,40 €
btb

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Das Nichts, Familiengeheimnisse, Sonnenfinsternis, ein unglücklich-machender Job und: Amore

Ein Schuhkarton voll Nichts, der einem schwarzen Milliardär die Weltherrschaft sichern soll ("Dr. No"), eine österreichische Familiengeschichte über mehrere Generationen, die endlich erzählt wird ("Wer wir geworden sind"), die Erinnerung an einen verstorbenen Vater, der jeder Sonnenfinsternis hinterher gereist ist ("Die Schattenfängerin") und ein Job, der alles andere als glücklich macht ("Die Assistentin") sowie die Geschichte einer der erfolgreichsten österreichischen Bands der letzten Jahre ("Dass es uns überhaupt gegeben hat").

 

Gabi Kreslehner
Wer wir geworden sind

ISBN 978-3-7117-2163-1
320 Seiten, 26,00 €
Picus

Caroline Wahl
Die Assistentin

ISBN 978-3-498-00770-6
368 Seiten, 24,70 €
Rowohlt

Percival Everett
Dr. No
Aus dem Englischen von Nikolaus Stingl

ISBN 978-3-446-28417-3
320 Seiten, 26,80 €
Hanser

Marco Wanda
Dass es uns überhaupt gegeben hat

ISBN 978-3-552-07580-1
288 Seiten, 25,70 €
Zsolnay Verlag

Michael Stavaric
Die Schattenfängerin

ISBN 978-3-630-87674-0
288 Seiten, 24,70 €
Luchterhand Literaturverlag

Für Nachwuchs-Bücherwürmer

Alice Oseman
Heartstopper
ab 12  Jahren

ISBN 978-3-7432-0936-7
15,50 €
Loewe Verlag

Magnus Myst
Das kleine böse Buch, Band 8
ab 8 Jahren

ISBN 978-3-7641-5320-5
15,50 €
Ueberreuter Verlag

Katya Balen
Foxlight
Zwei Schwestern im Herzen des Wildlands
ab 11 Jahren
Übersetzt von Birgitt Kollmann

ISBN 978-3-446-27974-2
17,50 €
Carl Hanser Verlag

Rachel van Kooij
Eher fällt der Mond vom Himmel
ab 9 Jahren

ISBN 978-3-7026-6007-9
19,00 €
Jungbrunnen Verlag

Rick Riordan
Percy Jackson 7: Der Zorn der dreifachen Göttin

ISBN 978-3-551-55753-7
ab 12 Jahren
16,50 €
Carlsen Verlag

5.-7. September: Wortwellen - die ersten "Ottensheimer Literaturtage"

Am Freitag beginnen die ersten Ottensheimer Literaturtage, kuratiert vom Verein Literaturschiff, organisiert in Kooperation mit der Post.Werkstatt. Wir betreuen die Büchertische und freuen uns auf Euren Besuch!


Der Festivalpass kostet 25 Euro im Vorverkauf - und damit habt Ihr Zutritt zu allen Veranstaltungen Eurer Wahl im Rahmen der Ottensheimer Literaturtage. Erhältlich sind die Tickets über literaturschiff.at/ticket - oder in gedruckter und personalisierter Form bei uns im Kleinen Buchladen. Bitte beachtet, dass es eine kurzfristige Änderung im Ablauf gab: ALLE Veranstaltungen finden nun im Gemeindesaal statt.

Marica Bodrožić liest zur Eröffnung der Ottensheimer Literaturtage aus ihrem Roman "Das Herzflorett" und hat uns vorab freundlicherweise ein paar Fragen beantwortet.


Gibt es etwas, worauf Sie sich bei den Ottensheimer Literaturtagen besonders freuen oder neugierig sind?

Bin sehr gespannt auf die Eröffnung der Ottensheimer Literaturtage - ich war noch nie in dieser Gegend, freue mich aber sehr, diesen Ort und die Menschen kennenzulernen. Bin immer wieder dankbar, dass meine Bücher mich durch die Welt lotsen. Ich freue mich ganz besonders, dass Katja Gasser die Veranstaltung moderieren wird.


Lassen Sie sich gerne vorlesen oder lesen Sie lieber selbst still für sich?

Laut lese ich nur meiner Tochter Bücher vor, ich selbst kann alles in der Stille besser, Lesen, Leben, Denken - das kommt nur zustande, wenn ich es schaffe, innerlich leise zu sein. Dann schweben die Gedanken und die Sprache wird ein eigener Kontinent, der meinen Lebenskompass eicht.

 

Wenn alles möglich wäre: Welche Lesung einer lebenden/verstorbenen/fiktiven Künstler*in würden Sie wirklich gerne besuchen?

Im Grunde glaube ich, dass das auch im Geist möglich ist - wenn ich etwa die Bücher von Danilo Kiš lese oder mich mit dem Leben von Anna Akhmatova und ihren Gedichten beschäftige, wenn ich Ossip oder Nadeshda Mandelstam lese, dann bin ich schon auf eine sehr tiefe Weise mit ihren Gedächtnissen verbunden; das ist auch Gegenwart für mich. Aber wenn ich heute jemanden sprechen dürfte, dann würde ich mir John Berger aussuchen, einen großen Menschenfreund, einen genau blickenden, einen aufrichtig denkenden, folgerichtig sprechenden Menschen mit all seiner Sinnlichkeit und Liebe für diese Welt, aber auch für das transzendente Dazwischen.


Was ist Ihre persönliche Lieblingsstelle in dem Buch, aus dem Sie in Ottensheim lesen werden?

"Die Vorstellungskraft ist für Pepsi mit der sprachfernen Welt der Schachbrettblumen verbunden, es ist ein anderes Weltgebiet als die bloße Fantasie, die allein das Zugehen auf das Sichtbare meint, aber die Bilder der Nacht vergisst."

 

Haben Sie einen Buchtipp für den Herbst für uns?

Mirjana Wittmann, eine meiner Lieblingsübersetzerinnen, hat ein Buch der serbischen Schriftstellerin Milena Marković kürzlich ins Deutsche übersetzt, ich glaube, noch in Teilen mit ihrem verstorbenen Mann Klaus - „KINDER" heißt das Buch, ein außergewöhnliches Langgedicht, erschienen in der Edition Korrespondenzen.


Vielen herzlichen Dank für die Antworten!

In unserer August-Ausgabe findet Ihr auch die Antworten von Olga Grjasnowa und Elke Laznia und Informationen zu weiteren Büchern der beteiligten Autor*innen.

Marica Bodrožić
Das Herzflorett
ISBN 978-3-630-87660-3
288 Seiten, € 24,70
Luchterhand Literaturverlag

Foto von Marica Bodrožić: Peter von Felbert

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Programm der Ottensheimer Literaturtage - ACHTUNG, Ortsänderungen!

Freitag, 5.9.2025

19:00 Uhr - ACHTUNG, Ortsänderung: Gemeindesaal

Marica Bodrožić - Das Herzflorett
Moderation: Katja Gasser

Musik: Astrid Wiesinger

Samstag, 6.9.2025

11:00 Uhr - Gemeindesaal

Kathrin Röggla - Nichts sagen. Nichts hören. Nichts sehen.
Moderation: Marlene Gölz

 

14:00 Uhr - Gemeindesaal

Olga Grjasnowa - Juli, August, September
Moderation: Winfried Kronsteiner

 

17:00 Uhr - Gemeindesaal

Ronya Othmann - Vierundsiebzig
Moderation: Stefanie Jaksch

 

19:30 Uhr - ACHTUNG, ORTSÄNDERUNG: Gemeindesaal

Paul Lendvai & Paul Krisai - Die Welt im Dialog
Gespräch

Sonntag, 7.9.2025

11:00 Uhr - ACHTUNG, ORTSÄNDERUNG, Gemeindesaal

Elke Laznia - Fischgrätentage
Eva-Maria Leuenberger - die spinne
Lyrische Matinee
Musikalische Umrahmung: Miriam Laznia

Schreiben in Ottensheim

Für alle, die gerne die Perspektive wechseln möchten vom Lesen zum Schreiben - oder einfach die Freude am Schreiben (wieder) entdecken möchten, gibt es im Herbst einige Angebote. Vorkenntnisse braucht es für die Teilnahme an den Schreibgruppen und Workshops keine, nur Neugier und einen eigenen Stift solltet Ihr mitbringen. Bei Interesse daran gerne im Kleinen Buchladen bei Ruth Mayr nachfragen :-)

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Ihr findet uns übrigens auch auf Instagram @der.kleine.buchladen - dort informieren wir über Neuerscheinungen und teilen wackelige Videos und Einblicke in den Buchhandels-Alltag.

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Das kleine Buchladen-Magazin #3 - August 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

Liebe Leserinnen und Leser,
herzlich willkommen zur dritten Ausgabe unseres (immer noch recht neuen) Online-Magazins. Wie schön, dass Ihr hier mitlest! <3

Wir sehen das wechselhafte Wetter durchaus positiv: Frühmorgendliches Gartengießen entfällt (juhu, länger schlafen!) und wenn wir es uns mit unserem aktuellen Lieblingsbuch auf der Couch gemütlich machen, dann verpassen wir: gar nichts. Das schöne Wetter nutzen wir aus, wenn es zurück ist (= Lesen im Schatten mit Blick auf die Donau). Wer unserem Vorbild folgen möchte: Wir versorgen Euch gerne mit ausreichend Lesestoff.

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> in Ausgabe #3 - August 2025 schmökern

Wie wär's z.B. mit Büchern von Marica Bodrožić, Olga Grjasnowa, Kathrin Röggla, Ronya Othmann, Elke Laznia, Eva-Maria Leuenberger, Paul Krisai oder Paul Lendvai? Sie alle werden bei den 1. Ottensheimer Literaturtagen Anfang September bei uns im Ort lesen - und wir dürfen 1x2 Festivalpässe verlosen (Herzlichen Dank an den Verein Literaturschiff dafür!).

Mehr dazu findet ihr am Ende dieser Magazin-Ausgabe, wo wir Euch auch einen ersten Teil der Bücher vorstellen, aus denen die Autor*innen in Ottensheim lesen werden - Elke Laznia und Olga Grjasnowa verraten uns ihre Lieblingsstellen in "Fischgrätentage" und "Juli, August, September" und haben spannende Buchtipps für den Herbst für uns. Vielen Dank dafür!
Weitere Informationen folgen in den kommenden Wochen auf dieser Seite - schaut mal wieder vorbei!

Manchmal betreten Menschen den Buchladen und sind ganz erstaunt (bisweilen auch: empört), dass wir ihr Lieblingsbuch nicht lagernd haben: "Aber das ist doch so ein gutes Buch!/Aber das ist doch ganz neu!" Als kleine, von der Inhaberin geführte, Buchhandlung gilt es, die Balance zu finden zwischen den zahllosen Neuerscheinungen, schnelllebigen Trends und Titeln, die die Druckerpresse schon vor ein paar Monaten oder Jahren verlassen haben. Persönliche Lese-Vorlieben richten sich (zum Glück) nicht immer nach Bestseller-Listen. Im Magazin möchten wir Euch daher immer wieder auch Bücher empfehlen, die schon ein bisschen "älter" sind.

Welches Buch legst Du uns diesmal ans Herz, Sigrid?

Buchempfehlung von Sigrid Linecker

Ein Buch, das ich sehr gerne gelesen habe und immer noch gerne empfehle, ist "Du sagst es" von Connie Palmen aus dem Jahr 2016. Generell kann man wenig falsch machen, wenn man Bücher von Connie Palmen liest, finde ich. In dieser fiktiven Autobiografie lässt die niederländische Autorin den englischen Schriftsteller Ted Hughes von seiner Ehe mit Sylvia Plath erzählen - die sehr tragisch endete mit dem Suizid von Plath im Jahr 1963.
Spannend finde ich den Aspekt der Rivalität zwischen den beiden. Zu Lebzeiten war er der gefeierte Autor, und sie, die ebenfalls unermüdlich schrieb, kämpfte um Anerkennung für ihr Werk. Heutzutage ist Ted Hughes zumindest im deutschsprachigen Raum eher als "Mann von Sylvia Plath" bekannt, und das empfinde ich gewissermaßen als ausgleichende Gerechtigkeit.
Connie Palmen erzählt in einem Interview, dass sie ein "Judas"-Buch schreiben wollte, indem sie in die Haut von jemandem schlüpft, der als "Verräter" bezeichnet wurde. Hughes Leben war nach 1963 von den Spekulationen um seine Rolle in Zusammenhang mit dem Freitod von Sylvia Plath geprägt. Palmen versucht nachempfindbar zu machen, welche verheerenden Auswirkungen es auf eine Person hat, wenn man Gegenstand der Klatschpresse wird - ein Thema, das in Zeiten von Social Media und "Shitstorms" nichts an Aktualität eingebüßt hat.

Connie Palmen
Du sagst es
Aus dem Niederländischen übersetzt von Hanni Ehlers

ISBN 978-3-257-24417-5
288 Seiten, 12,40 €
Diogenes

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Der Sommer vor dem ersten Schultag ...

... dem allerersten, der ist ein ganz besonderer. Vielleicht habt auch Ihr jemanden in Eurer Familie, der es kaum noch erwarten kann, und gleichzeitig furchtbar aufgeregt ist, weil das so viel Neues bedeutet.
Unsere Buchtipps für Schulanfänger*innen machen Mut und bieten die Möglichkeit, sich dieses große, fremde "In-die-Schule-gehen" ein bisschen besser vorstellen zu können. Manche davon sind richtige "Klassiker" und quasi zeitlos: "Morgen komme ich in die Schule" von Mira Lobe und Susi Weigel zum Beispiel - 1979 zum ersten Mal erschienen, lässt sich aber immer noch gut vorlesen und anschauen.

P.S.: Für alle, die den allerersten Schultag schon hinter sich haben, aber im September wieder hin müssen, haben wir übrigens auch Ferienhefte und andere Übungsunterlagen lagernd bzw. bestellen wir sie gerne für Euch.

 

Mira Lobe/Susi Weigel
Morgen komme ich in die Schule
ISBN 978-3-7074-1572-8
16,00 €
G & G Verlag

Sarah Welk/Caroline Opheys
Mutmurmeln für den ersten Schultag
ISBN 978-3-8458-5470-0
16,50 €
Ars Edition

Sabine Ludwig
Das verflixte Alfa-Bett
Schultütengeschichten
ISBN 978-3-7915-0107-9
13,40 €
Dressler Verlag

Sabine Jörg/Antje Drescher
Der Ernst des Lebens
ISBN 978-3-522-46257-0
15,50 €
Thienemann Verlag

Hendrikje Balsmeyer/Peter Maffay
Anouk und der verrückte erste Schultag
ISBN 978-3-8458-6255-2
15,50 €
Ars Edition

Carola von Kessel
50 coole Tipps für Schulanfänger
und alle, die es werden
8,95 €
moses

Lesestoff für Regentage (und die danach)

Eine Auswahl der Bücher, die in der letzten Zeit neu eingetroffen sind:
Da schickt der Präsident von Botswana 20.000 Elefanten nach Deutschland ("Das Geschenk").
Zwei begegnen sich in einem Supermarkt wieder. Ein Wiederaufflammen von Gefühlen und die Frage: Die innere Zufriedenheit für eine Paarbeziehung riskieren? ("Ja, Nein, Vielleicht")
Eine junge Reporterin begibt sich nach Chile, um über den Bürgerkrieg zu berichten, und gleichzeitig auf die Spuren ihrer eigenen Herkunft ("Mein Name ist Emilia del Valle").
Gut 100 Jahre später spielt die Geschichte einer Wiener Lyrikerin, die in New York an der Universität unterrichtet, wenige Monate vor der Wiederwahl von Donald Trump ("Auflösungen").
Ebenfalls in den USA, aber in einem heruntergekommenen Ort in New England, kurz nach der Obama-Kampagne, arrangiert sich der junge Hai irgendwie mit dem (Über-)Leben, zwischen der Pflege der aus Litauen stammenden Holocaust-Überlebenden Grazina, und seinem Job in einem Diner ("Der Kaiser der Freude").
Im Paris der Zwischenkriegszeit feiern Teddy und Raimund mit anderen gestrandeten Künstlern Freiheit, Unbeschwertheit und Sehnsucht ("Abschied").
Im Höllental startet ein Kreisleiter im April 1945 eine Mordaktion, die als eines der schlimmsten Endphaseverbrechen in die Geschichte eingegangen ist - aus den Gerichtsakten rekonstruiert Martin Prinz einen Tatsachenroman ("Die letzten Tage").
Und was ist danach, nach Krieg und Terror? Wie wirken solche gesellschaftlichen Ausnahmezustände nach, direkt und viel später? ("Nach dem Krieg")

 

Doris Knecht
Ja, Nein, Vielleicht
ISBN 978-3-446-28288-9
24,70 €
Hanser Berlin

Isabel Allende
Mein Name ist Emilia del Valle
Aus dem Spanischen von Svenja Becker
ISBN 978-3-518-43220-4
28,80 €
Suhrkamp

Gaea Schoeters
Das Geschenk
Aus dem Niederländischen von Lisa Mensing
ISBN 978-3-552-07574-0
22,70 €
Zsolnay Verlag

Ocean Vuong
Der Kaiser der Freude
Aus dem Englischen von Anne-Kristin Mittag und Nikolaus Stingl
ISBN 978-3-446-28274-2
27,80 €
Carl Hanser Verlag

Sebastian Haffner
Abschied
ISBN 978-3-446-28482-1
24,70 €
Carl Hanser Verlag

Marlene Streeruwitz
Auflösungen
ISBN 978-3-10-397199-6
28,80 €
S. Fischer Verlag

Martin Prinz
Die letzten Tage
ISBN 978-3-99027-415-6
24,00 €
Jung und Jung

Graham Swift
Nach dem Krieg
Zwölf Erzählungen
Aus dem Englischen von Susanne Höbel
ISBN 978-3-423-28462-2
25,70 €
dtv

5.-7. September: Wortwellen - die ersten "Ottensheimer Literaturtage"

Ein großartiges Programm erwartet uns bei den ersten "Ottensheimer Literaturtagen", kuratiert vom Verein Literaturschiff. Zwischen Gemeindesaal, Kino/FilmSzene und Post.Studio können sich Literatur-Interessierte an diesen drei Tagen hin und her bewegen (der Kleine Buchladen liegt übrigens ganz praktisch zwischen diesen Orten, schaut gerne zwischendurch oder vor den Lesungen vorbei!).


Der Festivalpass kostet 25 Euro im Vorverkauf - und damit seid Ihr bei ALLEN Veranstaltungen im Rahmen der Ottensheimer Literaturtage mit dabei. Erhältlich sind die Tickets über literaturschiff.at/ticket - oder in gedruckter und personalisierter Form bei uns im Kleinen Buchladen.

Olga Grjasnowa, Foto (c) Valeria Mitelman

Olga Grjasnowa liest bei den Ottensheimer Literaturtagen am Samstag, 6.9., um 14:00 Uhr im Gemeindesaal aus ihrem aktuellen Roman "Juli, August, September" und hat dankenswerterweise vorab einige Fragen beantwortet.

Gibt es etwas, worauf Sie sich bei den Ottensheimer Literaturtagen besonders freuen oder neugierig sind?
Ich war noch nie in dieser Gegend und bin sehr, sehr gespannt!

Lassen Sie sich gerne vorlesen oder lesen Sie lieber selbst still für sich?
Ich lese am liebsten nur für mich, ausschließlich still. Ich lese meinen Kindern viel vor, aber wenn es um mein Lesen geht, klammere ich mich gerne an den gedruckten Text.

Wenn alles möglich wäre: Welche Lesung einer lebenden/verstorbenen/fiktiven Künstler*in würden Sie wirklich gerne besuchen?
Da gibt es so viele! Gespräche sind mir eigentlich lieber als Lesungen, aber ich würde sehr gerne Sigrid Nunez, Silvia Plath, Colson Whitehead und Percival Everett zuhören.

Was ist Ihre persönliche Lieblingsstelle in dem Buch, aus dem Sie in Ottensheim lesen werden?
Das ist tatsächlich der Anfang des Buches, den ich auch vorlesen werde.

Haben Sie einen Buchtipp für den Herbst für uns?
Ich freue mich sehr auf Jegana Dschabbarowa Debut, das im Herbst auf Deutsch erscheinen wird.

Vielen herzlichen Dank, wir freuen uns sehr auf Ihre Lesung in Ottensheim!

 

Foto von Olga Grjasnowa 2020, Copyright: Valeria Mitelman

 

Olga Grjasnowa
Juli, August, September
ISBN 978-3-446-28169-1
224 Seiten, € 24,70
Hanser Berlin

 

Lou ist in zweiter Ehe mit dem Pianisten Sergej verheiratet, gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter Rosa sind sie eine moderne jüdische Familie in Berlin - ohne Synagogen-Besuche oder Ähnlichem. Nach dem Verlust einer zweiten Tochter während der Schwangerschaft treibt Lou ziellos durch die Tage, und auch einige offene Fragen zur Familiengeschichte tragen nicht gerade dazu bei, sie gut in der Gegenwart zu verankern. Zum 90. Geburtstag ihrer Tante trifft Lou mit dem gesamten ex-sowjetischen Clan aus Israel in einer Hotelanlage in Gran Canaria zusammen. Sie beginnt, Splitter ihrer Vergangenheit zusammenzusetzen und langsam auch wieder ein Bild von einer möglichen Zukunft zu entwickeln.

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Elke Laznia, Foto: M. Polin

Elke Laznia liest bei der Lyrischen Matinee zum Abschluss der Ottensheimer Literaturtage am Sonntag, 7.9., um 11 Uhr im Post.Studio aus ihrem Band "Fischgrätentage", gemeinsam mit Eva-Maria Leuenberger und mit musikalischer Begleitung von Miriam Laznia.

 

Gibt es etwas, worauf Sie sich bei den Ottensheimer Literaturtagen besonders freuen oder neugierig sind?

Besonders freu ich mich auf die Leut vom Literaturschiff (auf Christian Gsöllradl-Samhaber und Shakeh Lennert), die ich schon kennenlernen durfte. Sie tragen das Literatur-Feuer weiter und sind rezeptive, inspirierende, strahlende Menschen. Eine Bereicherung! Und ich arbeite gern mit meiner Tochter Miriam, das ist immer ein berührender, schöner Moment für mich, sie spielen zu hören und mit ihr zu lesen.

Lassen Sie sich gerne vorlesen oder lesen Sie lieber selbst still für sich?
Ich lese gerne für mich, teilweise sogar laut, mir selbst vor.

Wenn alles möglich wäre: Welche Lesung einer lebenden/verstorbenen/fiktiven Künstler*in würden Sie wirklich gerne besuchen?
Gern würd ich wieder Friederike Mayröcker lesen und reden hören. Wir haben auch miteinander telefoniert. Sie hatte eine durchsichtige Stimme.

Was ist Ihre persönliche Lieblingsstelle in dem Buch, aus dem Sie in Ottensheim lesen werden? (Oder Ihr Lieblingssatz, falls es so etwas gibt.)
wir befremden einander/ du wirst für jede von uns/ anders sterben alle sind/ mit deinem Tod allein/ wie kannst du nur so viele Tode sterben


Haben Sie einen Buchtipp für den Herbst für uns?
Ja! Gertraud Klemm. Abschied vom Phallozän. Eine Streitschrift.  

Vielen herzlichen Dank für die Antworten und wir freuen uns schon auf Ihre Lesung in Ottensheim!

 

Foto von Elke Laznia von M. Polin.

Elke Laznia
Fischgrätentage
ISBN 978-3-99014-256-1
128 Seiten, € 22,00
Müry Salzmann

Fischgrätentage erzählt in lyrischer Form von alltäglichen Momenten, vom Abschiednehmen von einer wichtigen Bezugsperson, von Verlust und von dem, was Zeit mit uns allen und mit unseren Körpern macht. Es geht um das, was bleibt, wenn das was war, nicht mehr ist. Das ist eindringlich und berührend und hallt lange nach.

Neben zahlreichen weiteren Auszeichnungen erhielt Elke Laznia für diesen Band 2025 den 1. Helena-Adler-Preis für rebellische Literatur.

Eva Maria Leuenberger, Foto: Anja Fonseka

Gemeinsam mit Elke Laznia liest Eva Maria Leuenberger bei der Lyrischen Matinee am 7.9. um 11:00 Uhr im Post.Studio.

Eva Maria Leuenberger
die spinne
ISBN 978-3-99059-164-2
96 Seiten, € 21,00
Literaturverlag Droschl

Eva Maria Leuenberger wurde in Bern geboren, studierte an der Hochschule der Künste Bern und lebt heute in Biel. Eva Maria Leuenberger wurde mit dem Schweizer Literaturpreis 2025 ausgezeichnet und aufgenommen in die Lyrik-Empfehlungen 2025 (neben weiteren Auszeichnungen in den vergangenen Jahren).

Aus dem Klappentext: "die spinne tastet Gefühle von Schuld und Scham, Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit körperlich ab. Es stoßen starke, mächtige Bilder der Natur und subjektiver Wahrnehmung aufeinander. Innere Empfindung und äußere Eindrücke treten in ein faszinierendes Wechselspiel – und die Spinne ist ein immer präsentes Wesen, eine Zuschauerin des Geschehens."

Wir freuen uns schon sehr auf die Lesung am 7. September!

Foto von Eva Maria Leuenberger (c) Anja Fonseka

1x2 Festivalpässe zu gewinnen

Wir dürfen 1x2 Festivalpässe verlosen - vielen herzlichen Dank an das Team vom Verein Literaturschiff!
So könnt ihr an der Verlosung teilnehmen: 

1. Meldet Euch für unser Online-Magazin an, falls Ihr diese Nachricht weitergeleitet bekommen habt oder diesen Text im Magazin auf unserer Homepage lest (>>> hier) 

2. Schickt uns bis zum 20. August 2025, 14:00 Uhr, ein E-Mail an derkleinebuchladen@ottensheim.at und verratet uns, auf welche Lesung(en) bei den Ottensheimer Literaturtagen Ihr Euch schon besonders freut.

Aus allen Einsendungen ziehen wir eine*n Gewinner*in , er oder sie wird am 26. August verständigt.  

Programm der Ottensheimer Literaturtage

Freitag, 5.9.2025

19:00 Uhr - bei Schönwetter Drahtseilbrücke, bei Schlechtwetter im Gemeindesaal

Marica Bodrožić - Das Herzflorett
Moderation: Katja Gasser

Musik: Astrid Wiesinger

Samstag, 6.9.2025

11:00 Uhr - Gemeindesaal

Kathrin Röggla - Nichts sagen. Nichts hören. Nichts sehen.
Moderation: Marlene Gölz

 

14:00 Uhr - Gemeindesaal

Olga Grjasnowa - Juli, August, September
Moderation: Winfried Kronsteiner

 

17:00 Uhr - Gemeindesaal

Ronya Othmann - Vierundsiebzig
Moderation: Stefanie Jaksch

 

19:30 Uhr - Filmszene Ottensheim

Paul Lendvai & Paul Krisai - Die Welt im Dialog
Gespräch

Sonntag, 7.9.2025

11:00 Uhr - Post.Studio

Elke Laznia - Fischgrätentage
Eva-Maria Leuenberger - die spinne
Lyrische Matinee
Musikalische Umrahmung: Miriam Laznia

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Ihr findet uns übrigens auch auf Instagram @der.kleine.buchladen - dort informieren wir über Neuerscheinungen und teilen wackelige Videos und Einblicke in den Buchhandels-Alltag.

Danke

Vielen lieben Dank, wenn Ihr bis hierher gelesen habt.

Wir freuen uns sehr über Euer Feedback zum neuen Magazin.

Persönlich oder schriftlich - einfach unten klicken und uns schreiben. Und leitet den Newsletter auch gerne weiter!

Das kleine Buchladen-Magazin #2 - Juli 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

herzlich willkommen zur zweiten Ausgabe unseres neuen Online-Magazins - schön, dass Ihr hier mitlest!
Der Sommer ist da. Wir sind in diesem Punkt vielleicht nicht ganz objektiv, aber: Wie könnte man denn diese Jahreszeit besser verbringen als mit einem Buch in der Hand, mit Blick auf ein kühles Nass (wahlweise die Donau, einen See, Ozean oder ein Erfrischungsgetränk)?

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> in Ausgabe #2 - Juli 2025 schmökern

🎉Verlosung 🎉

Um das Kaltgetränk müsst Ihr Euch selbst kümmern, aber für die erfrischende Lektüre sorgen wir gerne und haben einige Tipps für Euch vorbereitet.
Weiter unten findet Ihr erste Informationen zu den "Ottensheimer Literaturtagen" im September.
Und weil wir uns so freuen, dass Ihr hier mitlest, verlosen wir ein signiertes Exemplar des aktuellen Romans von Erika Pluhar, "Spät aber doch" (Residenz Verlag). Erika Pluhar war Ende Juni gemeinsam mit Monika Stadler im Gemeindesaal in Ottensheim und wir haben ein Exemplar ihrer Geschichte über das Wieder-Aufflammen einer Jugendliebe (nach 70 Jahren <3) für Euch signieren lassen.
Alles, was Ihr dafür tun müsst, ist bis zum 5.7. hier zu klicken und mit dem abgeschickten E-Mail in den Lostopf zu hüpfen. Die Gewinner*innen werden bis zum 9.7. verständigt. (Das Gewinnspiel ist abgeschlossen und die Gewinnerin wurde bereits benachrichtigt.)

Im Buchhandel gelten Bücher nach einem halben Jahr als "Backlist", weil dann schon die nächsten Neuerscheinungen in die Läden kommen. Ruth Mayr ist seit sieben Monaten "neu" im Kleinen Buchladen (und in Ottensheim), da Ramona Reisinger in Karenz ist. Gemeinsam mit der Inhaberin Sigrid Linecker bildet sie das Team des Kleinen Buchladens und freut sich auf Euren Besuch.

Was liest du denn (gerade) am liebsten, Ruth?

Buchempfehlung von Ruth Mayr

Natürlich versuche ich aus beruflichen Gründen, up to date zu bleiben und viele Neuerscheinungen zu lesen, um unsere Kund*innen gut beraten zu können. In meinem ganz privaten Leseverhalten orientiere ich mich aber eher selten an Bestsellern und den neuesten "Hits". Ich lese quer durch (fast) alle Genres, gerne darf das Buch auch schon länger auf dem Markt sein. Tatsächlich sind die einzigen Titel, die ich mir in den letzten Jahren meistens schon am Erscheinungstag besorgt habe, die Krimis von Jean-Luc Bannalec. Auch "Bretonische Versuchungen", der vierzehnte Fall von Kommissar Dupin, erschienen am 25.6., liegt schon auf meinem Nachtkästchen. Ich liebe die Bretagne einfach sehr, und beim Lesen ist es, als wäre ich wieder in Concarneau, mit Blick auf das Meer, in der Creperie am Platz, vor mir eine Galette au fromage, und dann mit einem großen Eis in der Hand die Altstadtmauern der Ville close entlangspazieren ...
Gut, in den Krimis passieren an diesen malerischen Orten leider auch ziemlich schlimme Verbrechen, im aktuellen Fall ertrinkt die Inhaberin einer Confiserie in einem Bottich aus Schokolade. Ganz ehrlich? Das blende ich meistens ein bisschen aus und konzentriere mich auf die Landschaftsbeschreibungen und die (meistens liebenswerten) Eigenheiten der Bretonen. Diesmal geht's sogar bis ins Baskenland - wusstet ihr, dass Rugby der Lieblingssport der Basken ist?

Jean-Luc Bannalec
Bretonische Versuchungen

ISBN 978-3-462-00250-8
391 Seiten, 18,50 €
Kiepenheuer & Witsch

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Schul-Schluss-Geschenke und Ferien-Spielereien ...

Dino-Wasser-Spritzen, Solar-Schildkröten, Sticker-Rollen, Monster-Flummis und leuchtende Stifte ... und die Streichholzschachtelgroßen Matchbox-Puzzles mit kniffligen Geschicklichkeitsaufgaben und Rätseln: Rechtzeitig zum Schulschluss haben wir aufgestockt und Ihr findet bei uns jede Menge Kleinigkeiten, die sich hervorragend zum Abschluss eines laaangen Schuljahres verschenken lassen. Mit den Experimentier-Karten von Phänomint und den Rätsel-Boxen wird es im Sommer ziemlich sicher nicht langweilig.

 

Krimis für den Donaustrand 

Von atemberaubend spannend, richtig gruselig bis humorvoll-rätselhaft reicht die Palette der Krimis in diesem Sommer. Hier einige ausgewählte Empfehlungen. Kommt vorbei, wir unterstützen Euch gerne dabei, den passenden Grusel-Faktor zu finden.

Stephen King
Kein Zurück
ISBN 978-3-453-27434-1
638 Seiten, 28,80 €
Heyne Verlag


Martina Parker
Miss Vergnügen
ISBN 978-3-8392-0841-0
400 Seiten, 19,00 €
Gmeiner Verlag


Ingrid Walther
Das Schweigen der Kanarienvögel
Fink und Denk ermitteln auf Teneriffa
ISBN 978-3-7099-7974-7
381 Seiten, 14,95 €
Haymon Verlag


Bernhard Aichner
John
ISBN 978-3-8052-0108-7
320 Seiten, 24,70 €
Wunderlich Verlag


Ragnar Jónasson
HULDA
ISBN 978-3-442-76308-5
269 Seiten, 17,50 €
btb


Michael Kobr
Schatten über Sømarken
Ein Bornholm-Krimi
ISBN 978-3-442-31691-5
414 Seiten, 24,70 €
Goldmann

Für Nachwuchs-Leseratten & zum Vorlesen

War das ein schönes verlängertes Wochenende mit dem oheim.art-Festival Ende Juni!

Im Literaturhof im Post.Studio haben Lena Raubaum, Juta Tanzer und Laura Melina Berling bei den Kinderbuch-Lesungen begeistert. Ihre Bücher gibt es natürlich immer noch bei uns im Buchladen. Wer also vor Ort kein Exemplar von der zauberhaften Geschichte "Ungalli" mehr ergattert hat, kann es sich jederzeit bei uns abholen. (Psst: Wir haben auch noch ein paar wenige Schildkröten-Pickerl, die gibt es zum Buch kostenlos dazu so lange der Vorrat reicht.)
Für alle ab 6 Jahren empfehlen wir "Das ultimative Freundschafts-ABC" - und die schon ein bisschen Größeren können in "Selma, Küsse, Kuddelmuddel" oder "Yunus, Zocken, Liebeszeugs" schmökern (ab 10 Jahren).

"Flora Sommergrün und der Geschichtenschal" wurde in der Zwischenzeit von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur mit dem Siegel „Fit für die Zukunft“ in der Rubrik „Buchtipp Hoffnung“ ausgezeichnet. Wir gratulieren Autorin Juta Tanzer und Illustratorin Jill Goritschnig ganz herzlich!

Jetzt schon im Vorverkauf erhältlich: Festival-Pässe für die ersten "Ottensheimer Literaturtage" 

Von 5. bis zum 7. September steht Ottensheim ganz im Zeichen der Literatur: "Wortwellen an der Donau" ist der Titel der Ottensheimer Literaturtage, kuratiert vom Verein Literaturschiff. Drei Tage lang dreht sich alles ums Lesen. Autor*innen wie Marica Bodrozic, Olga Grjasnowa, Kathrin Röggla, Ronya Othmann, Elke Laznia, Eva Maria Leuenberger und Paul Lendvai und Paul Krisai lesen aus ihren Texten, sprechen über das Schreiben und diskutieren über Literatur, die Zukunft und vieles dazwischen.
Der Festivalpass kostet 25 Euro im Vorverkauf - und damit seid Ihr bei ALLEN Veranstaltungen im Rahmen der Ottensheimer Literaturtage mit dabei. Erhältlich sind die Tickets über literaturschiff.at/ticket - oder in gedruckter und personalisierter Form ab sofort bei uns im Kleinen Buchladen.

Mehr zu den Literaturtagen verraten wir dann in der nächsten Ausgabe des Kleinen Buchladen-Magazins!

Vollmondfahrt auf der Drahtseil-Brücke


Den Vollmond auf der Fähre genießen - am Freitag, 8.8., mit musikalischer Begleitung. Tickets sind begrenzt und bei uns im Kleinen Buchladen erhältlich.

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@der.kleine.buchladen auf Instagram


Ihr findet uns übrigens auch auf Instagram @der.kleine.buchladen - dort informieren wir über Neuerscheinungen und teilen wackelige Videos und Einblicke in den Buchhandels-Alltag.

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Das kleine Buchladen-Magazin #1 - Juni 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

herzlich willkommen zur ersten Ausgabe unseres neuen Online-Magazins. Einmal im Monat erzählen wir Euch in diesem Format von den Büchern, die uns selbst und andere gerade am meisten begeistern, welche Veranstaltungen für bücherbegeisterte Menschen in Ottensheim stattfinden und ein bisschen plaudern wir vielleicht auch aus dem Nähkästchen. Das Magazin kommt als E-Mail direkt in Euer Postfach - ausgewählte Beiträge und längere Texte könnt ihr auch auf unserer Homepage nachlesen.  

Wir freuen uns, Euch bald wieder in der Linzer Straße 5 begrüßen zu dürfen.

Gerne könnt Ihr Eure Wunsch-Bücher telefonisch oder per E-Mail bestellen und wir sagen Euch Bescheid, wenn sie abholbereit sind.
So erreicht Ihr uns:
Der Kleine Buchladen
07234/85651

derkleinebuchladen@ottensheim.at

https://www.derkleinebuchladen.at

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> in Ausgabe #1 - Juni 2025 schmökern

Der Kleine Buchladen ist keinem Großkonzern verpflichtet, sondern nur der Eigentümerin - und das schon seit dem Jahr 2001. Sigrid Linecker ist Buchhändlerin aus Leidenschaft und Leserin mit einer Vorliebe für Belletristik und Kinderbuch.

Was liegt denn aktuell auf deinem Lesestapel, Sigrid?

 

Buchempfehlung von Sigrid Linecker

Ich habe schon "Das Floß der Medusa" von Franzobel sehr gemocht und sein neuestes Buch "Hundert Wörter für Schnee" lese ich gerade mit großem Vergnügen. Besonders beeindruckt mich die Tiefe der Recherche - man merkt, dass der Autor nicht nur viel zum Thema gelesen hat, sondern auch Originalschauplätze in Nordgrönland, USA und Kanada besucht hat. In dem Buch geht es um die Entdeckung des Nordpols im 19. Jahrhundert und um das Schicksal eines jungen Inghuit, also eines Jungen aus Nordgrönland, der vom Forscherteam mit in die USA genommen und "zivilisiert" wird. In einem Interview auf der Seite des Hanser-Verlags bezeichnet Franzobel seine Hauptfigur Minik als eine Mischung aus Holden Caulfield und Huckleberry Finn - meine Sympathien hat der junge Mann auf jeden Fall und ich bin schon gespannt, wie seine Geschichte sich entwickeln wird.

Franzobel
Hundert Wörter für Schnee

ISBN 978-3-552-07543-6
528 Seiten, 28,80 €
Zsolnay Verlag

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Lesen als Trost in traurigen Zeiten

Manchmal geschehen Dinge, die uns fassungslos zurücklassen und für die wir kaum Worte finden können. Sie werden nie wieder gut. Wie umgehen mit Trauer und Wut, mit der Hilflosigkeit in Situationen, für die es keinen Trost zu geben scheint?

Geschichten können helfen, vor allem Kindern. Wir empfehlen folgende Titel - einmal ein Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren, einmal ein Buch für Erwachsene zu großen Fragen der Trauer, und ein Sachbuch speziell für alle, die Kinder im Trauerprozess begleiten. Wir haben immer eine Auswahl an Titeln für Kinder zum Thema Trauer lagernd - zum Glück brauchen wir sie nicht so oft, aber vielleicht ist es gut zu wissen, dass sie da sind.


John Dougherty
Du fehlst so, Hase!

ISBN 978-3-328-30271-1
40 Seiten, 15,50 €
Penguin junior
ab 4 Jahren


Barbara Pachl-Eberhart
Warum gerade du?

ISBN 978-3-453-70339-1
256 Seiten, 10,30 €
Heyne


Monika Specht-Tomann
Trauernden Kindern Halt geben.
Was Eltern tun können

ISBN 978-3-8436-0750-6
144 Seiten, 13,40 €
Patmos Verlag

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Warum wir vor dem Sommer an den Herbst denken ...

Das ist nur einer von vielen Stapeln, die derzeit bei uns eintrudeln und in die wir uns vertiefen, wenn es ein bisschen ruhiger ist im Geschäft. In diesen Programmvorschauen stellen die Verlage ihr "Herbstprogramm" vor. Viele spannende Neuerscheinungen erwarten uns Leser*innen - Belletristik, Krimis, Taschenbücher, ausgewählte Sachbücher und viele tolle Kinder- und Jugendbücher werden ab sofort wieder laufend bei uns eintreffen.

Gibt es einen Titel, auf den IHR Euch ganz besonders freut?

Literatur beim o.heimArt-Festival von 19.-22.6.

Zur Eröffnung des o.heimArt-Festivals am Donnerstag, 19.6., 20:00 Uhr, liest Erika Pluhar im Gemeindesaal Ottensheim, begleitet von Monika Stadler an der Harfe. Petra Hartlieb moderiert. Wir freuen uns, den Büchertisch betreuen zu dürfen, wo Erika Pluhar nach der Lesung ihre Bücher auch signieren wird.

Auch für die weiteren Festival-Tage hat das engagierte Team des Vereins Literaturschiff ein tolles Literaturprogramm zusammengestellt - für Klein und Groß!

Am Samstag Nachmittag (21.6.) lesen Lena Raubaum, Juta Tanzer und Laura Melina Berling im "Literaturhof für Kinder" im Post.Studio (Linzer Straße 17), abends folgt eine Lesung von Ulrike Haidacher und Gabór Fonyad für Erwachsene - und am Sonntag Vormittag (22.6.) wird zu einer Lyrischen Matinee mit Musik geladen - mit Lesungen von Gedichten von Rhea Krčmářová und Tamara Štajner sowie musikalischer Gestaltung von Anna Anderluh. Sehen wir uns dort?

Informationen und Tickets zu allen Veranstaltungen auf literaturschiff.at

Schulschluss-Geschenke 

Wenn die Gerste gelb wird, dann gibt's bald Zeugnis, heißt es.
Lang kann das Schuljahr also nicht mehr dauern, und Schüler*innen wie Lehrer*innen haben sich dann eine Pause und bestimmt auch eine Belohnung verdient. Zum Sortiment im Kleinen Buchladen gehören kleine Geschenkideen wie Lesezeichen oder schöne Stifte, Spielsachen wie "Monsterflummis" und jede Menge Sticker. Mit den verschiedenen Quiz- und Rätsel-Blöcken und Spielen wird es garantiert nicht langweilig und die Gehirnzellen bleiben in Aktion.

Schaut vorbei und stöbert selbst!

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